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Mittwoch, 5. März 2008

Es geht auch um Verantwortung

Morgen ist es endlich so weit. Ich bin ein wenig aufgeregt, muss ich sagen. Das erste mal werde ich mich an einem Streik beteiligen. Und das ist auch gut so. Ich verstehe sowieso nicht, warum nicht viel mehr mitgehen werden. Warum es nicht viel mehr Menschen bei ver.di und Co sind. Lohnerhöhungen nehmen sie alle gerne mit, doch dafür eintreten, Farbe zu bekennen, tun sie nicht. Meinetwegen können sie ja gegen Lohnerhöhungen sein und das auch begründen. Meinetwegen können sie Wahlkampf für die FDP machen. Damit hätte ich weniger Probleme als mit einem unpolitischen Haufen, dem man den Unterschied zwischen Gewerkschaft und Partei erklären muss. Doch genau diese Leute sind in der Überzahl. Die, die sich für die Politik nicht interessieren, obwohl sie ihr Leben mitgestalten. Die nicht oder unwissend (CSU) wählen gehen, sich nicht mal im Ansatz über die banalsten politischen Zusammenhänge informieren. Wahrscheinlich würden sie sie nicht mal verstehen.
Ich mag diese Leute nicht. sie gehen verantwortungslos mit sich, ihrem Beruf und letzten letztendendes mit ihrer gesamten Umgebung um. Und warum? Weil sie ihren Arsch nicht hochkriegen, sich bestens im UnterschichtenTV auskennen aber die 5 Parteien im Bundestag nicht zusammenkriegen.
Ich klinge arrogant oder überheblich? Ich frage mich, was daran arrogant ist, wenn man ein Stückchen Verantwortung übernimmt.

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