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Sonntag, 1. März 2009

Die FAZ über Opel

Die FAZ ist eine sehr solide Tageszeitung. Als mein Internet mehr als 4 Monate ausfiehl, habe ich mir ein solches Abo geleistet. 18 Euro im Monat für Auszubildende. DAs kann sich sehen lassen.
Aber auch das Online Portal FAZ.NET kann sich sehen lassen. Und gerade eben habe ich einen wirklich guten Kommentar gelesen; einen Kommentar, den ich nicht hätte besser forumulieren können. Es geht um Opel.
http://www.faz.net/s/Rub1C361F33FC404444A08B1CFAE205D3E4/Doc~EF7861CC47932416FB4FD5A83529C0B93~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Wortwahl ist befremdlich. Dass GM bereit ist, Anteile abzugeben, klingt wie eine freiwillige Großtat, als stünden Investoren Schlange, um Opelanteile zu kaufen. Das ist Unsinn. Opel steht schlecht da, GM Europa machte im vergangenen Jahr 2,8 Milliarden Verlust, und das wird sich so bald nicht ändern. Schlicht größenwahnsinnig ist die Aussage, dass Opel 3,3 Milliarden vom Staat "braucht". Sollte Opel nicht um 3,3 Milliarden bitten? Nein, das Unternehmen fordert sie ein, als hätte jede Firma einen Anspruch auf Staatsgeld, wenn es mit dem Geschäft gerade nicht so läuft. Der Auftritt der Retter ist ein Akt der Erpresser. Und alle schauen zu.

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