Jeder Mensch hat Vorurteile und Stereotypen. So auch ich, obwohl ich diese für sehr schlecht halte und sie für mich ablehne. Ich ertappe mich immer wieder dabei, wie ich bestimmte Dinge oder Menschen voreilig in eine Schublade stecke. Gerade bei Menschen, die man kennenlernt, verkennt man durch dieses aktionistische Kategorisieren viele wunderbare Eigenschaften, die man eben aufgrund der Vorurteilsbildung oftmals gar nicht kennenlernen wird. So sind es doch gerade die Menschen, die auf dem ersten und zweiten Blick anders erscheinen, ja bewusst oder unbewusst völlig kontrovers zu ihrem eigentlichen Charakter handeln, die bei näherem Hinsehen immer interessanter und liebenswerter werden. Ein vorschnelles Urteilen lässt vergessen, dass es Menschen gibt, die sich, ob sie es wollen oder nicht, anders darstellen, als sie eigentlich sind. Doch wenn man diese Menschen weiterkennenlernt, entdeckt man ihr wahres Gesicht.. Es erscheint ein wunderbar liebliches Gesicht. Und man ist froh, dass man diesen Menschen kennengelernt hat.
Danke dafür.
Sonntag, 6. April 2008
Samstag, 5. April 2008
K-Frage in der SPD
Wer wird wohl der Kanzlerkandidat 2009 für die SPD? Im Prinzip gibt es nur zwei Möglichkeiten. Kurt Beck und Franz Walter Steinmeier. Steinmeiers Problem : Er ist innenpolitisch ein ungeschriebenes Blatt und auch in der SPD ist er nicht ganz unbestritten. Sein Parteichef scheint das alles nicht zu stören und lobt den Vizekanzler trotz Rivalität in der "K-Frage". : "Ich halte ihn für einen sehr erfahrenen Mann", sagte Beck . Er sei sich "ganz sicher", dass Steinmeier, der bislang nie für die SPD in einen Wahlkampf gezogen ist, Wahlen gewinnen könne. So ist das alo.
Doch nicht nur vom SPD Boss bekommt Steinmeier Anerkennung. Auch die Wähler beurteilen den Außenminister zunehmend positiv Auf der Liste der beliebtesten Politiker verdrängte der SPD-Vize erstmals in diesem Jahr Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von der Spitze. Im ZDF-"Politbarometer", das am Freitag veröffentlicht wurde, kommt er auf der Skala von +5 bis -5 auf einen Wert von 1,7. Natürlich sind diese Listen nicht die einzige Wahrheit. Dennoch zeigen diese gewisse Tendenzen auf, wie die Deutschen ihre Politiker beurteilen. Kur
Beck verlor hingegen erneut "Sympathiepunkte" in der Bevölkerung. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident liegt nun mit minus 0,5 auf der Verliereseite. Niemand will Kurt Beck als Kanzler, nicht mal seine eigenen Genossen.
Und trotzdem scheint sich die SPD auf Kurt Beck als Kanzlerkandidat verständigt zu haben. Glaubt man dem Spiegel, so planen die Sozialdemokraten bereits umfangreich den Wahlkampf 2009 und zwar mit dem Ministerpräsidenten aus Kaiserslautern an der Spitze. Thematisch soll es um eine "Polarisierung Schwarz-Rot" gehen. Laut Spiegel soll die Mindestlohndebatte auch 2009 zum Thema gemacht werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf "negative campaigning" liegen, also auf dem Schlechtmachen des politischen Gegners.
Man darf gespannt sein.
Doch nicht nur vom SPD Boss bekommt Steinmeier Anerkennung. Auch die Wähler beurteilen den Außenminister zunehmend positiv Auf der Liste der beliebtesten Politiker verdrängte der SPD-Vize erstmals in diesem Jahr Bundeskanzlerin Angela Merkel (CDU) von der Spitze. Im ZDF-"Politbarometer", das am Freitag veröffentlicht wurde, kommt er auf der Skala von +5 bis -5 auf einen Wert von 1,7. Natürlich sind diese Listen nicht die einzige Wahrheit. Dennoch zeigen diese gewisse Tendenzen auf, wie die Deutschen ihre Politiker beurteilen. Kur
Beck verlor hingegen erneut "Sympathiepunkte" in der Bevölkerung. Der rheinland-pfälzische Ministerpräsident liegt nun mit minus 0,5 auf der Verliereseite. Niemand will Kurt Beck als Kanzler, nicht mal seine eigenen Genossen.
Und trotzdem scheint sich die SPD auf Kurt Beck als Kanzlerkandidat verständigt zu haben. Glaubt man dem Spiegel, so planen die Sozialdemokraten bereits umfangreich den Wahlkampf 2009 und zwar mit dem Ministerpräsidenten aus Kaiserslautern an der Spitze. Thematisch soll es um eine "Polarisierung Schwarz-Rot" gehen. Laut Spiegel soll die Mindestlohndebatte auch 2009 zum Thema gemacht werden. Ein weiterer Schwerpunkt wird auf "negative campaigning" liegen, also auf dem Schlechtmachen des politischen Gegners.
Man darf gespannt sein.
Zyklus "Mein Leben und ich selbst" 12. Den Tag leben
Ich lebe den Tag.
Versuche so viel wie nötig,
doch immer so wenig wie möglich,
an morgen zu denken.
Ich versuche, das Positive zu sehen,
ohne das Negative zu vergessen.
Warum sollte ich das Negative betonen,
wenn das Positive denn überwiegt?
ich lebe den Tag.
Bleibe mir treu, bleibe Realist,
mit einem Hang zum optimistischen.
Gepflegte Konversationen, tiefe Gespräche.
Sinn finden, den Sinn leben, lachen, reden.
Einfach nur ehrlich zu sich selbst sein,
Reflektieren.
Ich bin kein Engel, ich bin nicht Jesus.
Ich weiß um meine Schwächen.
Doch ich arbeite daran, Tag für Tag.
Und ich lebe den Tag.
Versuche so viel wie nötig,
doch immer so wenig wie möglich,
an morgen zu denken.
Ich versuche, das Positive zu sehen,
ohne das Negative zu vergessen.
Warum sollte ich das Negative betonen,
wenn das Positive denn überwiegt?
ich lebe den Tag.
Bleibe mir treu, bleibe Realist,
mit einem Hang zum optimistischen.
Gepflegte Konversationen, tiefe Gespräche.
Sinn finden, den Sinn leben, lachen, reden.
Einfach nur ehrlich zu sich selbst sein,
Reflektieren.
Ich bin kein Engel, ich bin nicht Jesus.
Ich weiß um meine Schwächen.
Doch ich arbeite daran, Tag für Tag.
Und ich lebe den Tag.
Mittwoch, 2. April 2008
Zyklus "Mein Leben und ich selbst" 11. viva la vehivulos
Das Auto geht an.
Der Fahrer spurtet.
Isst Nugatrölchen.
und trinkt Kaffee.
koffeinfrei, versteht sich.
Spät dran ist er.
Und fährt schneller.
Klausur wird geschrieben.
Er lernt dabei ein wenig.
Und es beginnt zu nieseln.
Nach dem 3. Schluck Kaffee
das 1. Mal nicht verbrannt.
Das Nugatröllchen gegessen.
Von Chemie keinen Plan.
Wie der Fahrer allgemein.
Kaffee leer - Hose fleckig.
sich ärgernd über das Missgeschick
Nicht aufpassend und Nässe.
Ein Auto bremst unser Fahrer auch.
Doch zu spät - langer Bremsweg.
Das Ende ist bekannt.
Was lernen wir daraus?
Lernen und fahren und essen
und trinken, bei wenig Fahrtalent.
Und bei Nässe sollte man bleiben lassen.
Spricht der, der es weiß
Der Fahrer spurtet.
Isst Nugatrölchen.
und trinkt Kaffee.
koffeinfrei, versteht sich.
Spät dran ist er.
Und fährt schneller.
Klausur wird geschrieben.
Er lernt dabei ein wenig.
Und es beginnt zu nieseln.
Nach dem 3. Schluck Kaffee
das 1. Mal nicht verbrannt.
Das Nugatröllchen gegessen.
Von Chemie keinen Plan.
Wie der Fahrer allgemein.
Kaffee leer - Hose fleckig.
sich ärgernd über das Missgeschick
Nicht aufpassend und Nässe.
Ein Auto bremst unser Fahrer auch.
Doch zu spät - langer Bremsweg.
Das Ende ist bekannt.
Was lernen wir daraus?
Lernen und fahren und essen
und trinken, bei wenig Fahrtalent.
Und bei Nässe sollte man bleiben lassen.
Spricht der, der es weiß
Zyklus "Mein Leben und ich selbst" 10 Für dich
Ich wollte immer sagen,
dass ich deine Art liebe.
Du verlierst trotz Dunkelheit und Regen
nicht den Glauben, dass es besser wird.
Du behälst dein lachen,
deinen Sinn für Humor.
Wir wissen beide, wie verfahren alles ist,
wir wissen beide, wie schwierig alles ist.
und noch werden wird.
Doch wir wissen eines:
Wir werden für uns da sein, komme was wolle.
Wir werden uns gegenseitig Kraft schenken.
zwei Engel ohne Plan,
doch mit viel Liebe,
Fürsorge für den Anderen und Zuwendung.
Mit einem scheinbar unüberwindbaren Willen.
Ich glaube an uns, wie
Mom an mich glaubt.
Auch wenn tiefe Täler kommen werden,
die uns zweifeln lassen, ob wir richtig sind.
Wird der Glaube an uns
unsere Landkarte sein.
Es wird ein guter Sommer, ich spüre das.
Ich bin längst kein Pesimist mehr, dank dir.
Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Gedicht zu meinen Zyklus "mein Leben und ich selbst" dazuzählen soll. Da du mittlerweile ein Teil meines Lebens geworden bist, widme ich diese Zeilen dem Zyklus. Und dir natürlich.
dass ich deine Art liebe.
Du verlierst trotz Dunkelheit und Regen
nicht den Glauben, dass es besser wird.
Du behälst dein lachen,
deinen Sinn für Humor.
Wir wissen beide, wie verfahren alles ist,
wir wissen beide, wie schwierig alles ist.
und noch werden wird.
Doch wir wissen eines:
Wir werden für uns da sein, komme was wolle.
Wir werden uns gegenseitig Kraft schenken.
zwei Engel ohne Plan,
doch mit viel Liebe,
Fürsorge für den Anderen und Zuwendung.
Mit einem scheinbar unüberwindbaren Willen.
Ich glaube an uns, wie
Mom an mich glaubt.
Auch wenn tiefe Täler kommen werden,
die uns zweifeln lassen, ob wir richtig sind.
Wird der Glaube an uns
unsere Landkarte sein.
Es wird ein guter Sommer, ich spüre das.
Ich bin längst kein Pesimist mehr, dank dir.
Ich habe lange überlegt, ob ich dieses Gedicht zu meinen Zyklus "mein Leben und ich selbst" dazuzählen soll. Da du mittlerweile ein Teil meines Lebens geworden bist, widme ich diese Zeilen dem Zyklus. Und dir natürlich.
Dienstag, 1. April 2008
Zyklus "Mein Leben und ich selbst" 9. [comment] www
Was den meisten Freud ist, ist anderen Wenigen Leid. Diese wenigen akzeptieren das Internet als Informationsquelle, als allumfassendes Medium, nicht aber als Kommunikationsmöglichkeit. Aber warum nicht? Viele distanzieren sich, wenn andere behaupten, sie würden im Internet "chatten". Sich schlicht unterhalten. Dabei muss das doch nichts negatives sein, im Gegenteil. Im Internet findet man oft die Zeit, die man im Alltag nicht hat, um Gespräche zu führen, für die man sonst keine Zeit hätte.
Ich selbst habe im Internet wenigstens zwei beeindruckende Menschen kennengelernt, zu denen ich eine ebenso beeindruckende Beziehung habe, die sich längst auf das "echte" Leben auswirken und sich noch auswirken werden. Nicht das Internet ist oberflächlich, es macht auch nicht oberflächlich. Es liegt an den Menschen, die es benutzen. An ihnen liegt es, was sie daraus machen. Das Internet bietet große Möglichkeiten aber auch Gefahren. Wieder einmal liegt die Verantwortung beim Menschen an sich und nicht jeder wird dieser gerecht. Aber deswegen muss man nicht das Netz per se verurteilen
Ich selbst habe im Internet wenigstens zwei beeindruckende Menschen kennengelernt, zu denen ich eine ebenso beeindruckende Beziehung habe, die sich längst auf das "echte" Leben auswirken und sich noch auswirken werden. Nicht das Internet ist oberflächlich, es macht auch nicht oberflächlich. Es liegt an den Menschen, die es benutzen. An ihnen liegt es, was sie daraus machen. Das Internet bietet große Möglichkeiten aber auch Gefahren. Wieder einmal liegt die Verantwortung beim Menschen an sich und nicht jeder wird dieser gerecht. Aber deswegen muss man nicht das Netz per se verurteilen
Hat sich das Streiken doch gelohnt
Es wird keine weiteren Streiks mehr geben. Die Tarifparteien im Öffentlichen Dienst haben sich geeinigt. Das betrifft v.a. auch mich, ich als Krankenpflegeschüler. Die rund 1,3 Millionen Beschäftigten erhalten in zwei Schritten eine Entgelterhöhung von insgesamt 5,9 Prozent, wie Arbeitgeber und Gewerkschaften nach dreitägigen Verhandlungen mitteilten. Zudem würden die Monatsgehälter pauschal um 50 Euro erhöht. Außerdem gebe es im kommenden Jahr eine Einmalzahlung von 225 Euro. Die Gewerkschaften sprachen von einem „guten Tag für den öffentlichen Dienst“, die Arbeitgeber hingegen von einem „schmerzhafen Abschluss“.
Das erstemal kann man von faktischen Lohnsteigerungen sprechen, nachdem der öffentliche Dienst jahrelang Reallohnverluste hinnehmen musste. Gerade für die unteren Lohngruppen hat sich das Kämpfen rentiert. Aufgrund des Sockelbetrages von 50 Euro wird sich für sie eine besonders hohe Steigerung geben. Das ist ein guter Tag für den öffentlichen Dienst. Auch die 600 000 Beamten beim Bund und Kommunen bekommen mehr.
Das ist ein sehr guter Tag für meinen zukünftigen Beruf. Ein guter Tag für jeden (zukünftigen) Gesundheits und Krankenpfleger. Aber auch ein guter Tag für alle anderen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Nachdem die Angestellten und Arbeiterinnen und Arbeiter jahrelang hingehalten wurden, zugesehen haben, wie die steigende Preise ihr ohnehin schon geringes Gehalt auffraßen, widerfährt ihnen wenigstens im Ansatz Gerechtigkeit. Sicher, der Abschluss ist ein Erfolg. Aber er täuscht nicht über das grundsätzliche Problem in den sozialen Berufen hinweg. Die Arbeit ist physisch und vor allem psychisch unheimlich belastend und wird im Verhältnis dazu viel zu schlecht entlohnt. Was hier gebraucht wird ist ein politisches und gesellschaftliches Umdenken, eine neue soziale Offensive.
Doch bis es so weit ist, werden noch viele Streiktage vergehen. Danke trotzdem an die 3a der Klinik Kitzinger Land, die uns den Streik so leicht gemacht haben. Es war sicher nicht mein letzter Streik.
Das erstemal kann man von faktischen Lohnsteigerungen sprechen, nachdem der öffentliche Dienst jahrelang Reallohnverluste hinnehmen musste. Gerade für die unteren Lohngruppen hat sich das Kämpfen rentiert. Aufgrund des Sockelbetrages von 50 Euro wird sich für sie eine besonders hohe Steigerung geben. Das ist ein guter Tag für den öffentlichen Dienst. Auch die 600 000 Beamten beim Bund und Kommunen bekommen mehr.
Das ist ein sehr guter Tag für meinen zukünftigen Beruf. Ein guter Tag für jeden (zukünftigen) Gesundheits und Krankenpfleger. Aber auch ein guter Tag für alle anderen Beschäftigten im Öffentlichen Dienst. Nachdem die Angestellten und Arbeiterinnen und Arbeiter jahrelang hingehalten wurden, zugesehen haben, wie die steigende Preise ihr ohnehin schon geringes Gehalt auffraßen, widerfährt ihnen wenigstens im Ansatz Gerechtigkeit. Sicher, der Abschluss ist ein Erfolg. Aber er täuscht nicht über das grundsätzliche Problem in den sozialen Berufen hinweg. Die Arbeit ist physisch und vor allem psychisch unheimlich belastend und wird im Verhältnis dazu viel zu schlecht entlohnt. Was hier gebraucht wird ist ein politisches und gesellschaftliches Umdenken, eine neue soziale Offensive.
Doch bis es so weit ist, werden noch viele Streiktage vergehen. Danke trotzdem an die 3a der Klinik Kitzinger Land, die uns den Streik so leicht gemacht haben. Es war sicher nicht mein letzter Streik.
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