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Samstag, 10. Januar 2009

einfach ist nicht viel

Ich weiß nicht, ob ich Talent habe.
Manche sagen, ja, was du schreibst,
berührt mich, erfasst mich.
Andere sagen, das was duz machst,
ist beliebig und völlig austauschbar.
Mir ist das ganze gar nichtg so wichtig.
Ich tu es, weil es mir Spaß macht.
Weil ich mich so ausdrücken kann.
Für mich und für andere.
Eigentlich aber nur für mich.

Ich habe aufgehört,
mich für meine Posts rechtzufertigen.
Ich habe aufgehört,
mich selbst zu erklären, immer wieder.
Warum ich gerade das hier schreibe
und warum ich es nicht lieber für mich behalte.
Nur meine, und niemanden SOnst, ist es Sache,
wie ich mit meinem Innenleben umgehe.
Ich war nie ein Engel,
doch ich bin kein schlechter Mensch.
Ich war nicht immer ehrlich,
doch ich bin kein Lügner.
Die Zeiten sind vorbei und es tut mir leid,
dass es Menschen abbekommen haben,
die das nicht verdient haben.
DOch die gleichen wissen auch nicht,
wie es ist, zu merken, dass das bisherige Leben,
eine Lüge war.
Etwas wsr, dass einem gar nicht entspricht.
Diese Einsicht ist nicht leicht und ich hoffe.
dass ich, vielleicht ein wenig, verstanden werde.

Ich weiß nicht, ob ich Talent habe.
Auf jedenfall fällt mir das schreiben leicht.
Ich weiß nicht, ob ich etwas bewirke,
doch ich weiß, wer ich bin.
Endlich weiß ich, wer ich bin.

It's friday, I'm in love

15:30 ist gut.
Noch besser Freitags.
Weil es das Wochenende einleitet.
Doch eigentlich, beginnt die Woche erst.

Und wenn dann
noch so ein tolles Wochenende
blüht wie heute, freue ich mich um so mehr.
Dass die WOche beginnt, dass die Woche beginnt:)

Es läuft nicht
alles wie ich will.
Doch wenigstens läuft es, und ich habe
meinen allergrößten Schatz, der mich vor Kitsch in diesen Zeilen nicht bewahrt.

Ich liebe dich.

Donnerstag, 8. Januar 2009

...denn was uns nicht tötet, macht uns... komischer.

Im Prinzip ist es wie jeder andere Israel vs. arabisch/muslimische Welt Krieg. In den ersten Tagen bekundet man Solidarität mit Israel, nach den ersten höheren Opferzahlen beklagt man die unsägliche "Gewaltspirale", spätestens nach einer Woche gibt es Demonstrationen, die sich gegen Israel richten. Dazu mahnende Worte von Staatsmännern. Beide Parteien müssten die Gewalt beenden. Betroffenheitsbekundungen, Bundestagsgedenkminutengesichter, moralische Appelle an Gott und die Juden. Doch im Endeffekt kümmert es keinen. Der Nahe Osten ist längst ein Thema geworden, das Politiker lieber umgehen, als sich klar zu positionieren. Und wenn sie sich positionieren, kommen sie selten über ein "Palästinastaat" Bekenntnis. Ich möchte keinen Staat mit Millionen aufbauen, der Hass gegenüber eine ganze Kultur hegt und der womöglich von Terroristen geführt wird. Und warum pumpt man in eine Autonomiebehöre Jahr für Jahr Millionen, wenn es den Menschen schlechter geht als in vielen 3. Welt Ländern. Warum baut Deutschland 3x den Flughafen von Gaza Stadt auf?
Diese ganze Groteske, gepaart mit Kriegslügen, aufgebauschte Emotionalisierung auf Seiten der Palästinenser, berührt jedoch die Mehrheit der Menschen hier mehr. Weniger die Rechte bedient sich dieser Schwäche, viel mehr sind es die Linken, die Weltverbesserer, sog Antiimperealisten, Antizionisten. Wenn nicht mal mehr die sich selbst so tolerant gebende Linke, Verständnis für Minderheiten, wie die Juden, hat, wie grausig muss es um eine Gesellschaft bestellt sein. Die sog Linke, die meines erachtens ihren eigenen Idealen immer wieder so offensichtlich widerspricht, gibt ein trauriges Bild ab. Immer dann, wenn Israel und USA im Krieg stehen, ist man dagegen und das in aller Deutlichkeit. Bei allen anderen Ländern, bei Verbündete im Geiste, wird Verständnis verlangt. Dort steht Verharmlosung an der Tagesordnung.
Längst hat man den Dauerkrieg hingenommen. Den normalen Krieg. Krieg als Tagesordnung, Pausenfüller. Und längst hat man sich in Lösungen verfangen, die keine sind. Oder glaubt jemand ernsthaft, mit einem Palästinenserstaat gäbe es kein Blutvergießen mehr?

Kartoffeljahre

Vor 2000 Jahren siegten die Germanen gegen die Römer
1940 Jahre später entwarf man das Grundgesetz
Vor 20 Jahren viel die Mauer.
Vor 90 Jahren wurde Karl Liebknecht und Rosaluxemburg ermordet
Im gleichen Jahr rief man die Räterepubik aus
- und brutal niedergeschlagen.
Als die Rotarmisten und GIs verschwanden,
wurde aus Rider Twix
und aus Bundesbahn Deutsche Bahn.
Dann wurde aus BRD - Deutschland.
Wer heute noch BRD sagt, dem wird vorgeworfen,
man sage dies abfällig.
Dabei ist es die Bezeichnung für ein Land,
das unwahrscheinliches vollbrachte.
Im Guten wie im Schlechten.
Es sind die Jahre der Karfottel und der Kartoffeln,
Das Jahr des runden Geburtstages und die Antwort
auf die Frage, ob man aus Geschichte wirklich etwas lernt.

Mittwoch, 7. Januar 2009

Ohne Sie? Kaum vorstellbar

Gestern noch belächelt,
vorgestern kaum bedacht,
und heute allgegenwärtig.
Sie nehmen uns den Schlaf,
und machen auch deshalb Augenringe.
Sie sind, wenn vorhanden,
und je nach Typus Mensch,
ständiger Begleiter.
Sie sind schwer abzuschütteln.
Weniger durch verwinkelte Verfolgungsjagden
viel mehr durch Lösungen.
Sie lassen sich durch nichts beeindrucken,
doch beschönigen,
verheimlichen und verdrängen wir sie gern.
Sie können einem zum Wahn treiben
oder in die Verzweiflung.
Bis in den Tot.
Durch sie Altern wir schneller,
was wiederum mit dem Schlaf zu tun haben soll.
Sie nehmen uns die Luft zum atmen,
wie Krawatten oder mir Nüsse.
Sie verursachen unwohle Gefühle
in der Magengegend.
Sie vermehren sich gern,
am liebsten, je länger sie bestehen.
Sie gesellen sich zu jedem gleich gern.
Sie machen keine Unterschiede zwischen Klassen,
doch sind sie dort unterschiedlich.
Gestern noch belächelt,
vorgestern kaum bedacht,
und heute allgegenwärtig.
Sie definieren uns.
Ohne sie? Kaum vorstellbar.

Dienstag, 6. Januar 2009

Am Montag entschied sich Merckle, zu sterben

Nun hat also die Finanzkrise ein nahmhaftes Opfer, ein Einzelschicksal. Etwas für die Bildzeitung: Adolf Merckle. Nachdem Merckle verkaufte geliehene VW Aktien, hoffend, dass er sie vor der Rückgabe an den Verleiher günstig zurückkaufen zu können. Doch da hatte er die Rechnung nicht mit Porsche gemacht. Porsche evozierte eine künstliche Knappheit von VW Aktionen und der Kurs schoss in die Höhe, auf zeitweise mehr als 1000 Euro.
Merckle hatte auf gut deutsch verschissen. Er setzte nicht nur auf fallende VW Kurse, sondern auch noch auf steigende Dax Werte. Nach Angaben der Familie Merckle belief sich der Verlust alleine aus dem VW Geschäft auf 200 Millionen Euro.
Am Montag Morgen entschied sich Herr Merckle, zu sterben. Er lies sich von einem Zug überrollen.

my kind of man

But I still love to wash in your old bathwater
Love to think that you couldn't love another
I can't help it...you're my kind of man (G. Stefani)

Allgegenwärtig bist
neben Co2 nur du.
Egal, was du tust
du tust es mit Würde.
Wie Antony Hopkins in
was vom Tage übrig blieb.

Man kann sich stylen
style kaufen, style klauen.
Über Style lachen
Style verachten.
Nicht aber stil.
Und du hast Stil.
Stil ist kein Trend.
Stil ist Authentizität
und du bist es,
von Kopf bis fuß.

Du hast mein Leben
in ein paar Stunden
völlig auf den Kopf gestellt.
Und ich bin so froh,
dass du das getan hast.
Und ich bin so froh.

I can't helpt it
and I don't want
you're my kind of man.