Immer wenn er am Äußersten steht,
das Extrem den Moment umgreift,
sieht er,
was er für ihn ist.
Immer wenn der nächste Schritt
der letzte sei,
erkennt er,
was er für ihn ist.
Es ist kein Zwang, kein Zwang,
es ist das Gegenteil,
dass sie beide hält.
Es ist die Kraft der Einzigartigkeit,
des Besonderen,
dass sie begreifen lässt.
Und immer wenn er am Äußersten steht,
mit Tränen in den Augen
und Adrenalin
versteht er seine Fehler und
erkennt er seinen Wert.
Und sein nächster Schritt
wird dann sein erster sein.
für meinen Schatz - meinen Freund
Mittwoch, 5. Januar 2011
YMCA
Schwulen- und frauenfeindliche Videos zur Belustigung der Crew haben den Kommandanten des längsten Kriegsschiffs der Welt offensichtlich den Job gekostet, wie das US-Verteidigungsministerium am Dienstag bestätigte. Owen Honors, Kapitän der „USS Enterprise“, spielte in den 2006 gedrehten Videos - damals noch als Erster Offizier - die Hauptrolle. Eigentlich waren die Filme nur für das schiffsinterne Unterhaltungsprogramm gedacht, doch am Wochenende gelangten sie ins Internet. Die Navy versuchte die Affäre herunterzuspielen und bezeichnete die Filme halbherzig als „humorvolle Sketche“.
http://orf.at/stories/2034566/
Sonntag, 2. Januar 2011
The Art of Hobo; Vorsätze/Vorsätze 2.0
Es ist der Evergreen der Spießer, der Notgroschen der Konservativen und der Seufzer der Progressiven: Vorsätze. Man hört sie entweder vor Silvester; dann mit einem "Hast du schon...", oder nach Silvester; meist mit einem einfachen "Welche....". Vorsätze. Jeder hat welche, wenn nicht, hat er bewusst keine. Aber egal ob Vorsatz oder keinen, bei beiden handelt es sich um Statements.
Prinzipiell ist es verständlich, dass man sich, in Tabula Rasa Manier am Ende des Jahres genau die Dinge für das neue Jahr vornimmt, die man, entweder im letzten Jahr vergeblich versucht hat, zu verändern, oder die einem erst in diesem aufgefallen ist. Oder anders gesagt: Das neue Jahr ist ein willkommener Neustarttermin. Hier kann man sich vom unschönen Dunst befreien, den man angerichtet hat, den man verändern kann und es, hollerradio, verkünden, was man so alles anders machen will. Der letzte Satz ist wichtig, sonst verhält man sich wie Gerd Schröder und seinen Arbeitslosenzahlen, an den er gemessen werden sollte. Ebenfalls empfiehlt es sich, seine Vorsätze nicht so herauszuposaunen. Auch hier greift das Beispiel des Altbundeskanzlers.
Und was ist mit den Antis? "Vorsätze habe ich nicht, warum auch? Was ich verändern will, veränder ich, dafür brauche ich keinen Termin!" Auch die haben irgndwie recht. Warum sollte man auf einen Tag warten, an dem man ausgerechnet alles verändert, alles besser und anders macht, was einem störte? Und vor allem, warum sollte das immer der gleiche Termin sein? Jedes Jahr für jeden? Dass man einen emotionalen oder rationalen Termin braucht, ab man gewisse Dinge ändert, leuchtet mir ein. Warum jedoch sollte das für alle Menschen weltweit der gleiche sein? Das ergibt doch keinen Sinn; hier ist es Zwang oder Gewohnheit; aber nicht wirklich Sinnhaftigkeit.
Noch weniger sinnhaft ist es, wenn man nach 100 Tagen nachftagt, wie es den mit den Vorsätzen steht? Da hat Heinz wieder angefangen zu rauchen und sein Sohn Michael lernt immer noch nicht wirklich für die Schule. Aber was solls, hauptsache am 31. bei der Feier bei den Freunden noch die Vorsätze mutig verbreitet. Warum denn auch nicht, es macht doch jeder und was jeder macht, kann schon mal nicht so falsch sein. Heil Mainstream.
Interessant ist das Wort Vorsatz ansich. Ist das mal jemanden aufgefallen? Schaut euch das Wort mal an. "Vorsatz." Vorsetzen? Wird etwas vorgesetzt? Oder noch schlimmer: Kommt es gar von Vorgesetzter?! Dann ist es klar, dass die Vorsätze nicht eingehalten werden. Wer will schon, außerhalb der Arbeit, etwas von Vorgesetzten wissen. Und "Vorsetzen" ist ebenfalls scheiße, man will sich doch nichts vorsetzen lassen. Das ist ja zwanghaft.
(Die Wahrheit ist natürlich, dass das Wort es vom "Satz" herrührt.)
Fassen wir zusammen: Vorsätze sind prinzipiell immer Statements, selbst wenn man sich bewusst dem Ganzen entzieht. Wirklich Sinn machen sie nicht, denn warum sollte jeder Mensch weltweit große Veränderungen ausgerechnet an einem Termin einleuten; trotzdem ist das Tabula Rasa Prinzip fürs neue Jahr verständlich.
Wäre es da nicht an der Zeit, das Prinzip Vorsätze fürs neue Jahr per se zu überdenken und ihm ein kleines Update zu verpassen? Mein Vorschlag ist erschreckend schlicht und simpel: Am Ende vom Jahr hat jeder Mensch exakt einen Vorsatz: Konsequent zu sein, in den Dingen, die sich über das Jahr ergeben. Die Dinge, die er/sie vielleicht jetzt schon ändern möchte bzw. die sich im Laufe des Jahres ergeben. So spart man sich krampfhaftge Antwortversuche auf die Frage, "welche Vorsätze....".
Ich wünsche euch ein unverkrampftes, angenehmes und fantasievolles neue Jahr.
Prinzipiell ist es verständlich, dass man sich, in Tabula Rasa Manier am Ende des Jahres genau die Dinge für das neue Jahr vornimmt, die man, entweder im letzten Jahr vergeblich versucht hat, zu verändern, oder die einem erst in diesem aufgefallen ist. Oder anders gesagt: Das neue Jahr ist ein willkommener Neustarttermin. Hier kann man sich vom unschönen Dunst befreien, den man angerichtet hat, den man verändern kann und es, hollerradio, verkünden, was man so alles anders machen will. Der letzte Satz ist wichtig, sonst verhält man sich wie Gerd Schröder und seinen Arbeitslosenzahlen, an den er gemessen werden sollte. Ebenfalls empfiehlt es sich, seine Vorsätze nicht so herauszuposaunen. Auch hier greift das Beispiel des Altbundeskanzlers.
Und was ist mit den Antis? "Vorsätze habe ich nicht, warum auch? Was ich verändern will, veränder ich, dafür brauche ich keinen Termin!" Auch die haben irgndwie recht. Warum sollte man auf einen Tag warten, an dem man ausgerechnet alles verändert, alles besser und anders macht, was einem störte? Und vor allem, warum sollte das immer der gleiche Termin sein? Jedes Jahr für jeden? Dass man einen emotionalen oder rationalen Termin braucht, ab man gewisse Dinge ändert, leuchtet mir ein. Warum jedoch sollte das für alle Menschen weltweit der gleiche sein? Das ergibt doch keinen Sinn; hier ist es Zwang oder Gewohnheit; aber nicht wirklich Sinnhaftigkeit.
Noch weniger sinnhaft ist es, wenn man nach 100 Tagen nachftagt, wie es den mit den Vorsätzen steht? Da hat Heinz wieder angefangen zu rauchen und sein Sohn Michael lernt immer noch nicht wirklich für die Schule. Aber was solls, hauptsache am 31. bei der Feier bei den Freunden noch die Vorsätze mutig verbreitet. Warum denn auch nicht, es macht doch jeder und was jeder macht, kann schon mal nicht so falsch sein. Heil Mainstream.
Interessant ist das Wort Vorsatz ansich. Ist das mal jemanden aufgefallen? Schaut euch das Wort mal an. "Vorsatz." Vorsetzen? Wird etwas vorgesetzt? Oder noch schlimmer: Kommt es gar von Vorgesetzter?! Dann ist es klar, dass die Vorsätze nicht eingehalten werden. Wer will schon, außerhalb der Arbeit, etwas von Vorgesetzten wissen. Und "Vorsetzen" ist ebenfalls scheiße, man will sich doch nichts vorsetzen lassen. Das ist ja zwanghaft.
(Die Wahrheit ist natürlich, dass das Wort es vom "Satz" herrührt.)
Fassen wir zusammen: Vorsätze sind prinzipiell immer Statements, selbst wenn man sich bewusst dem Ganzen entzieht. Wirklich Sinn machen sie nicht, denn warum sollte jeder Mensch weltweit große Veränderungen ausgerechnet an einem Termin einleuten; trotzdem ist das Tabula Rasa Prinzip fürs neue Jahr verständlich.
Wäre es da nicht an der Zeit, das Prinzip Vorsätze fürs neue Jahr per se zu überdenken und ihm ein kleines Update zu verpassen? Mein Vorschlag ist erschreckend schlicht und simpel: Am Ende vom Jahr hat jeder Mensch exakt einen Vorsatz: Konsequent zu sein, in den Dingen, die sich über das Jahr ergeben. Die Dinge, die er/sie vielleicht jetzt schon ändern möchte bzw. die sich im Laufe des Jahres ergeben. So spart man sich krampfhaftge Antwortversuche auf die Frage, "welche Vorsätze....".
Ich wünsche euch ein unverkrampftes, angenehmes und fantasievolles neue Jahr.
Samstag, 1. Januar 2011
Ein paar Veränderungen
Es wird sich einiges ändern. 2010 war blogtechnisch nicht mein Glanzjahr. Das meine ich nicht nur quantitativ; auch inhaltlich war ich nicht immer zufrieden und a bietet sich der Jahreswechsel an, ein paar Dinge zu ändern.
Als erstes werde ich eine Art Kolumne schreiben; die ich jedes Wochenende wöchentlich posten werde. Diese soll länger sein, als die meisten gewöhnlichen Posts und um ein bestimmtes Thema gehen; weniger politisch, mehr persönlich, was natürlich nicht gänzlich unpolitisch sein kann. Diese Kolumne werde ich, nicht gänzlich ohne gewohnter Arroganz "The Art of Hobo" nennen. Alles weitere überlasse ich, wie gewohnt dem Zeitgeist, meiner Launen und meiner Muse/Muße.
Das Design ist toll und wird so bleiben. Womöglich mal mit einem anderen Bild, wobei das auch sehr schön ist. Vor allem das Shirt (übrigens von Levi Strauss, nicht bemühen, das gibt es schon lange nicht mehr)
Als erstes werde ich eine Art Kolumne schreiben; die ich jedes Wochenende wöchentlich posten werde. Diese soll länger sein, als die meisten gewöhnlichen Posts und um ein bestimmtes Thema gehen; weniger politisch, mehr persönlich, was natürlich nicht gänzlich unpolitisch sein kann. Diese Kolumne werde ich, nicht gänzlich ohne gewohnter Arroganz "The Art of Hobo" nennen. Alles weitere überlasse ich, wie gewohnt dem Zeitgeist, meiner Launen und meiner Muse/Muße.
Das Design ist toll und wird so bleiben. Womöglich mal mit einem anderen Bild, wobei das auch sehr schön ist. Vor allem das Shirt (übrigens von Levi Strauss, nicht bemühen, das gibt es schon lange nicht mehr)
Sonntag, 19. Dezember 2010
Alles kann besser werden, holen wir uns den Hobo zurück auf Erden! :P
Im neuen Jahr gibt es wieder mehr Posts, versprochen! Ganz bestimmt, sogar. Selbst wenn es noch andauert, bis der Arschlochladen 1und1 es fertig bekommt, sich zu verpissen bzw der potentielle Nachfolger Alice es ebenfalls hinbekommt, die Leitung zu stellen. Und trotzdem; das Falkenhaus (mit Hot Spot) ist ein Steinwurf von meiner Wohnung entfernt, die FH ca 750 Meter. Alles wird gut, alles wird besser. :)
Viel besser.
Schöne Tage!
Viel besser.
Schöne Tage!
Montag, 6. Dezember 2010
der Markt ist besser als wir glauben
Der Markt ist noch zu Retten und er kann auch mehr, als viele meinen.
Mit diesem Satz ist man in einer Diskussion in der Regel relativ schnell in der Außenposition. Gerade in Zeiten von Finanzkrisen und feindlichen Übernahmen ist jeder, der sich, im übrigen immer mit Kritik, für den Markt ausspricht, der ewige Jude.
Der Ökonom der Unsicherheit John M Keynes, galt nach der Finanzkrise als der Ökonom der Zeit. Es wurden Hilfspakete geschnürt, investiert in die Wirtschaft, gegen den Aufschwung. Und auch wenn es in den Konzepten Streitigkeiten gab, so war sich doch jeder einig, dass der Staat zu intervenieren hat. Und nicht zuletzt mit dem Bankenrettungsschirm, dem Soffin und mit den Konkunkturpaketen 1 und 2 haben deutsche Entscheidungsträger gezeigt, dass sie besser sind als ihr Ruf.
Und trotzdem ist die Marktwirtschaft, der Kapitalismus, das System der Wahl. Trotzdem muss man und darf man lediglich die Spielregeln verändern, in dem sich die Marktwirtschaft bewegt. Der Markt bleibt Selbstzweck und die unsichtbare Hand das Selbstverständnis. Menschen, die einen Systemwechsel wollen, vergessen, dass die Marktwirtschaft auch für den Menschen am physiologisschten ist. Der Mensch ist vom Eigennutz getrieben und genau diesen Eigennutz, wandelt die Marktwirtschaft in ein gigantisches System der Bedürfnisbefriedigung um. Mit Fehlern und Mängeln, aber dennoch mit der richtigen Ausrichtung. Und die Fehler sind auch ganz natürlich:
Wir befinden uns im weltweiten Umschwung, Banken verkonservativen ihre Kreditbilligungen, Politiker denken um, genauso wie die Menschen. Da ist es offensichtlich, dass die Spielregeln des Marktes neu justiert werden müssen.
Der Markt schafft Arbeitsplätze, Unternehmen schaffen Werte und die Krise ist noch nicht ganz vorüber. Wir sollten uns aber vor Augen führen, dass wir ein nach wie vor funkitonierendes, von Erfolg gekröntes System haben, das Wohlstand und Zufriedenheit wie kein zweites hervorbringt.
Mit diesem Satz ist man in einer Diskussion in der Regel relativ schnell in der Außenposition. Gerade in Zeiten von Finanzkrisen und feindlichen Übernahmen ist jeder, der sich, im übrigen immer mit Kritik, für den Markt ausspricht, der ewige Jude.
Der Ökonom der Unsicherheit John M Keynes, galt nach der Finanzkrise als der Ökonom der Zeit. Es wurden Hilfspakete geschnürt, investiert in die Wirtschaft, gegen den Aufschwung. Und auch wenn es in den Konzepten Streitigkeiten gab, so war sich doch jeder einig, dass der Staat zu intervenieren hat. Und nicht zuletzt mit dem Bankenrettungsschirm, dem Soffin und mit den Konkunkturpaketen 1 und 2 haben deutsche Entscheidungsträger gezeigt, dass sie besser sind als ihr Ruf.
Und trotzdem ist die Marktwirtschaft, der Kapitalismus, das System der Wahl. Trotzdem muss man und darf man lediglich die Spielregeln verändern, in dem sich die Marktwirtschaft bewegt. Der Markt bleibt Selbstzweck und die unsichtbare Hand das Selbstverständnis. Menschen, die einen Systemwechsel wollen, vergessen, dass die Marktwirtschaft auch für den Menschen am physiologisschten ist. Der Mensch ist vom Eigennutz getrieben und genau diesen Eigennutz, wandelt die Marktwirtschaft in ein gigantisches System der Bedürfnisbefriedigung um. Mit Fehlern und Mängeln, aber dennoch mit der richtigen Ausrichtung. Und die Fehler sind auch ganz natürlich:
Wir befinden uns im weltweiten Umschwung, Banken verkonservativen ihre Kreditbilligungen, Politiker denken um, genauso wie die Menschen. Da ist es offensichtlich, dass die Spielregeln des Marktes neu justiert werden müssen.
Der Markt schafft Arbeitsplätze, Unternehmen schaffen Werte und die Krise ist noch nicht ganz vorüber. Wir sollten uns aber vor Augen führen, dass wir ein nach wie vor funkitonierendes, von Erfolg gekröntes System haben, das Wohlstand und Zufriedenheit wie kein zweites hervorbringt.
Samstag, 4. Dezember 2010
Mütter und Väter
Die Mutter der Dummen
ist meist der Vater.
Der Dumme an sich,
ist man jedoch
selten selbst.
Wie oft muss man
gegen die Scheibe laufen
bis man merkt,
dass es schmerzt?
Da ist man doch gern
der Vater der Dummen
wenn es die Mutter
seit jeher bleibt
ist meist der Vater.
Der Dumme an sich,
ist man jedoch
selten selbst.
Wie oft muss man
gegen die Scheibe laufen
bis man merkt,
dass es schmerzt?
Da ist man doch gern
der Vater der Dummen
wenn es die Mutter
seit jeher bleibt
Abonnieren
Posts (Atom)