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Sonntag, 14. Juni 2009

Some Lines

Die Welt ist doch gar nicht
so schlecht wie viele sagen.
Sonne scheint,
nicht alles ist toll,
doch vieles ist sehr viel schöner,
wenn man bewusst lebt.
Ich bin ganz und gar,
auf meinen Schatz eingestellt.
Ich bin ganz und gar,
mit mir zufrieden.
Und obwohl ich nicht weiß,
wie es wird mit uns,
in einem Jahr oder zwei.
So weißt ich,
dass unsere Liebe stark genug ist,
um Distanzen zu überleben,
Distanzen zu schätzen
und aufgrund von Distanzen zu wachsen.
Ich kann auch gar nichts anderes
als positiv zu denken,
positiv zu reden und
Positiv zu sein.
Zu lange habe ich nicht gewusst,
was ich wollte und was nicht.
Zu lange war ich
nur Schatten von Stereotypen,
verkrusteten Gesellschaftstrukturen und
zu wenig Selbstvertrauen.
Doch Zeiten ändern sich,
manches zwar nie,
aber vieles dann doch.
Und am Ende sind es die,
die immer gekämpft haben,
die bluteten für die Sache,
die starben für ihren Traum,
diejenigen, die etwas bewegten.

Donnerstag, 11. Juni 2009

Träume und Realität

Wer sagt,
"Wer Visionen hat,
sollte zum Augenarzt gehen"
und das auf Wirtschaft, Politik und
Gesellschaft bezieht,
versteht nicht,
dass genau mit Träumen
die Realität beginnt.

Sonntag, 7. Juni 2009

Tolleranz

Traurig aber wahr.
Du schreibst "Toleranz" mit zwei "ll"
und meinst, es käme vom selbigen Adjektiv.
Alles toll zu finden ist also
deine Art von Toleranz?
Dann möchte ich,
nicht immer, aber immer öfter,
nicht per se, aber doch geziehlt
intolerant sein.

Das nehme ich mir heraus.

A letter to my lover

Ich wollte dich
in den Himmel loben.
Ich wollte dir
ein Denkmal bauen,
aus meinen Zeilen.
Ich wollte dich verewigen,
in Worten, ausdrucksstärker
als die 95 Thesen.
Ich wollte deinen Körper
in Akryl malen,
auch wenn ich nicht malen kann.
Doch ich schwör dir,
es wäre ein Meisterwerk geworden.
Ich wollte deinen Kopf in Stein meißeln
wie auf dem Mount Rushmore.
Ich wollte dir,
das Bernsteinzimmer schenken.
Ich würde es finden, glaube mir.

Doch dann fiel mir wieder ein,
dass es im Endeffekt sinnlos ist.
Kein Wort, keine Tat und kein Bild,
wird jemals ausdrücken,
was du für mich bist.
Und trotzdem versuche ich mich.

Du bist der,
der da ist.
Der, der mich hält.
Und auch,
wenn du nicht frei von Fehlern bist,
so sind es deine Fehler
die dich liebenswert machen.
Selbst wenn ich mich
im ersten Moment über sie ärgere.
Seit ich dich kenne,
bin ich wie Robert James Smith -
nur dass jeder Tag Freitag ist.
David ich muss es dir einfach sagen
und es ist mir egal,
wenn hier Neider haten.
Es hassen, weil sie es nicht verstehen
und niemals verstehen werdet.
Ihr seid nur zu feige
um euch einzugestehen,
dass ihr niemanden habt,
der euren Kopf hält.
Der sich in der Nacht an euch schmiegt.
der stark bleibt, wen ihr mal schwach seid
Der einfach das Richtige sagt,
auch wenn er gar nicht viel sagt.

Du bist der Einzige für mich und auch
wenn ich mich nicht immer so anhöre,
bin ich ganz und gar Dein.
Und das kann mir niemand nehmen.
Oder wie Beethoven seiner Antonie schrieb:

"Oh continue to love me
never misjudge the most faithful heart of your beloved.
Ever thine..
ever mine...
ever ours."

Ich liebe dich.

Freitag, 5. Juni 2009

Die missverstandene Partei

Manchmal habe ich große Probleme, Titel für meine "Werke" zu finden. Ab und an klingen sie dann etwas hölzern. Besonder schwierig erweist sich die Titelsuche bei meinem Buch. Ich habe nich wirklih eine Ahnung, wie ich den Roman nennen soll.
Doch dann gibt es Blogposts, da stehen die Überschriften schon bevor ich ein Wort geschrieben habe. So wie bei diesem Blog-Post.
Jede Partei genießt bestimmte Vorurteile und Sterotypen. Einige kommen ihnen ganz gelegen, andere sind relativ störend. Die Grünen ärgern sich sicherlich nicht über ihr Image "ökologischer" zu sein als beispielsweise die CDU, ungeachtet dass das grüne Steckenpferd Biodiesel mehr ozonzerstörende Gase freisetzt als normales Diesel, genauso wenig wie zahllose andere Nachteile. Ebenso wenig dass Atomenergie eine Entlastung für Gas, Kohle und zuletzt auch Öl bringen wird, dass es vor allem der Energie zu Gute kommt; wenn man sie denn nutzen würde.
Die FDP hat, besonder bei linken Intellektuellen, aber auch bei Sozialdemokraten und immer mehr bei Christsozialen, einen "Marktradikalen" bzw "Neoliberalen" Status. Das verwundert mich jedes mal, gerade wenn ich es aus der CSU zu hören bekomme. So ist doch die CSU eine klassische neoliberale Partei. Ludgwig Erhard war einer der ganz großen Neoliberalen (=Ordoliberal) hat daraus nie einen Hehl gemacht und diese Politik stets vertreten. Und das war und ist auch gut so.
"Marktradikal" gehört zu diesen inflationären Worten wie "Toleranz" etc... Je öfter man sie benutzt ,desto weniger weiß man, was sie bedeuten. Die FDP steht für Marktwirtschaft, ja. Jedoch nicht für eine "freie". Würde das FDP Programm 1:1 umgesetzt werden, gäbe es zwar kein Hartz IV, dafür ein Bürgergeld von 670 Euro zb für jeden Arbeitslosen. Dafür bekommt er kein Wohngeldzuschuss, genausiwenig Zuschüsse für Gas und Wasser. Man darf dies kritiseren, für richtig oder falsch halten. Doch man kann es nicht per se als "asozial" beschimpfen und als Marktradikal. Oder Neoliberal. Die letzten beiden sind ertens keine Schimpwörter und zweitens haben sie damit nichts zu tun.
Sicherlich hat die FDP auch Schwachstellen.Beispielsweise wollen sie Betriebsräte immer weiter entmachten und somit gewekrschaftliche Arbeit im Betrieb erschweren. Das ist für mich nicht nachvollziehbar. Betriebe brauchen starke Betriebsräte, die koopierieren, aber auch nicht scheuen, unbequeme Wege einzuschlagen.
Die FDP ist die Missverststandene Partei. Wie wahrscheinlich alle. Aber gerade Intellektuelle tragen zur regelmäßigen Defamierung der Partei bei. Und das halte ich für unnötig und wenig klug. Sie ist eine Partei wie jede andere. Mit Stärken, mit Schwächen, mit starken Persönlichkeiten und mit Sandsäcken. Und so sollte man sie auch behandeln.

Donnerstag, 4. Juni 2009

Einknicken und Reflexion

Falsch zu sein
ist gar nicht so schwierig.
Oder wo endet bei dir die Moral?
Viele reden über Dinge,
die sie nicht verstehen.
niemals begreifen werden.
Und Menschen handeln in Augen anderer
unmoralisch, die ebenso wenig wissen,
was Moral ist.
Moral ist nichts festehenendes,
warum sollte es das auch sein?
Menschen sind zu ignorant und dumm
um zu begreifen, dass es niemals
"die" Moral geben kann.
Es gibt immer verschiedene Vorstellungen.
Und das ist auch gut so.
Trotzdem gibt es einen Konsens.
Und manche Menschen brechen diesen täglich.
Stündlich, als wäre es nichts.
Und manche verzeihen das täglich
und machen dies erst möglich.
Falsch sein ist gar nicht so schwierig,
es ist vergleichsweise leicht.
Doch die Frage ist,
beginnt man zu reflektieren und wo
hört man auf einzuknicken.

Montag, 1. Juni 2009

beginning of a romance

Erst wusste ich nicht,
was mich ausmacht.
Ich war schwach und unsicher.
Unreif und wenig gebildet.
Doch das ist heute anders.
Ich ließ den negativen Dreck
hinter mir.
Leben ist nicht immer Sonnenschein,
doch oft genug.
Heute bin ich stärker.
Heute stehe ich
mit beien Beinen im Leben.
Heute habe ich stolz.
Heute habe ich Selbstbewusstsein.
Heute liebe ich mich selbst.