Seiten

Dienstag, 29. April 2008

Ein Stückchen Glück

Ein Wort.

Ein Stückchen Glück.

Ein Wort

und alles ist gut.

Ein Wort

und alles macht Sinn.

Ein Wort

und es geht voran.

Ein Wort

und wir sind eins.

Ein Wort.

Ein Stückchen Glück.

Montag, 28. April 2008

Der Pharisäer

"Wer arbeitet, dem ist der Schlaf süß, er habe wenig oder viel gegessen; aber die Fülle des Reichen lässt ihn nicht schlafen." So steht es im Alten Testament. Das dachte sich auch der Herr Kottnik, als der die Gehaltsschecks seiner Mitarbeiter ausfüllte. Der Herr Kottnik ist Präsident der Diakonie und damit verantwortlich für die Dumpinlöhne, die beispielsweise seine Organisation der Belegschaft zahlt. Er bestreitet diese Vorwürfe vehement. Ganz anders dagegen sieht das der Herr Lindenmayer, Chef der Mitarbeitervertretung in der bundesweiten arbeitsrechtlichen Kommission der Diakonie. Die beiden Kirchen nutzen ihren Einfluss und ihre Marktführerschaft im sozialen Bereich nicht , "um endlich vernünftige Entgelte für die Arbeit zu bekommen", sagte er . Stattdessen verwendeten sie ihre Macht, "um Dumpinglöhne durchzusetzen."
Über Lidl und Schlecker und deren geringe Löhne wid diskutiert im ganzen Lande, doch die beiden großen Kirchen, ausgestattet mit Millionen von Steuergeldern und einem moralischen Auftrag, verschärfen selbst die soziale Schieflage in Deutschland. Herr Kottnik ist ein Pharisäer, der Wasser predigt und Wein trinkt. "Der Gottlose borgt und bezahlt nicht; der Gerechte aber ist barmherzig und gibt."(alt. Testament) Halten Sie sich daran, Herr Kottnik!

Sonntag, 27. April 2008

Sunday

Zum 6. Todestag von Robert Steinhäuser Emery - "can't stop the killer"

"Well, go ahead and run, run, run
from the man with the gun in his hand.
Darling I would shoot you before I would ever
let you leave.
Oh, dear God."


I don't believe in sundays. Trotzdem einen angenehmen, warmen Sonntag :)


Sonntage sind keine Christentage.
Sie sind die Tage für die Familie.
Sie sind Tage für eure Seelen,
für die Menschen, die ihr liebt.
Nutzt sie.

Freitag, 25. April 2008

Emery - I'm just a man

Welch ein geiles Album! Bestes Emery Album, noch besser als die ersten beiden. Ich erspare mir eine, vermutlich mäßige, Rezension, und lasse stattdessen die Band selbst sprechen.

When we were boys
we chased through neighbors' fields.
We could run forever, and I swore to my friends,
their lives I would defend, as a superhero.
But age finds the lust and gives it your trust.
And begs your devotion in trade for discretion.
The years play out as days as those friends pass away.
But you are taken care of, there is always television.

Donnerstag, 24. April 2008

Urlaub

Zugegeben: Urlaubsreif war ich vergangene Woche wirklich nicht. Die Schule ist nicht besonders fordernd. In der letzten Woche war sie faktisch nur ein Treffpunkt, um sich für den restlichen Tag zu verabreden. Pre-Urlaub, wie Lukas so passend sagte. Aber nun gut, jetzt bin ich Urlauber und genieße es. Ich schlafe viel, bin lang wach, mach auch ab und zu etwas für meine Ausbildung, treibe Sport. Das ist ne gute Zeit, so kanns weitergehen.

Mittwoch, 23. April 2008

Übers joggen

Nach Wochen der leeren Worte, habe ich mich heute nun aufgerafft und frei nach Goethe Worten Taten folgen lassen. Ich bin gejoggt, wenn auch nur 30 Minuten. Aller Anfang ist schwer und der Anfang eines selbsternannten Antisportler und Churchill Befürworter gleich zwei mal. Wie auch immer, ich habe mich überwunden und einmal mehr erfahren, wie schwierig es ist, sich zu Dingen aufzuraffen, die einem absolut keine Freude bereiten. Schwierig werden die nächsten 10-12 Tage. Hier zeigt sich die wahre Selbstdisziplin, ob ich das vorgenommene auch durchziehen kann. Konsequent bin ich ja, doch nun muss ich nicht, wie bei Alkohl, Drogen und zuletzte Schokolade auf vermeintlich schöne Dinge verzichten. Nein, ich muss eine weniger schöne Tätigkeit in meinen Tag einplanen. Mein Ziel sind jeden Werktag 30 Minuten joggen. Nach einem Monat 45 und nach zwei bzw drei dann eine Stunde.
Nebenbei arbeite ich immer mal ein Krankheitsbild aus, werde gleich noch bügeln. So vergammel ich meinen Urlaub nicht vollständig.

In der Nacht

In der Nacht.
Es ist dunkel und klar.
Muse im Hintergrund.
Kalt ist es, Fenster zu.
Die Kälte von draußen
macht erst die Wärme
hier drinnen deutlich.
Warum Angst haben?
Doch nicht wegen der
Dunkelheit und Kälte.
Kalt ist es, damit wir
wissen, das es wärme
gibt und dunkelheit
existiert, damit wir
nicht vergessen, dass
es auch Licht gibt.
Dass es auch Licht gibt.
Licht und Wärme
sie bedingen sich...
Kälte und Dunkelheit,
sind nicht unabdingbar.
Den Glauben im Herz,
die Durchhaltekraft im
Kopf - wir sind gerüstet!
Was kann uns passieren,
wir haben doch uns.
Also warum Angst haben?
Die Kälte von draußen
ist nichts gegen die Wärme
die von Innen kommt.
Lass doch das Fenster offen.
Muse bleibt im Hintergrund.
Dunkelheit und Klarheit
In der Nacht.