Ich bin fertig. Begrabt mich.
Du sagtest, es sei gut so.
Doch ich glaube das nicht.
Ich will es gar nicht glauben.
Warum soll etwas gut sein,
was mir so weh tut?
Was mir so viel bedeutete?
Was mir so viel Kraft gab?
Mich glauben ließ, dass es
besser würde. Auch wenn
es nur eine Illusion war.
Auch wenn es nur eine Lüge
war - Eine wunderbare Lüge.
Doch jetzt bin ich fertig.
Wie konntet ihr mir das antun?
Wie konntest du mir das antun?
Warum lasst ihr mir nicht einfach
in Ruhe? Seht ihr nicht
dass ich weine und das seit Tagen.
Dass ich seit Tagen nichts
gegessen habe, nicht geredet
habe? Dass ich seit Tagen
nur an eines gedacht habe?
Seit ihr blind? Habt ihr kein Herz?
Kennt ihr mich überhaupt,
habt ihr mich je gekannt?
Lasst mich!
ich brauche euch nicht
nicht mehr.
Ich brauche nichts mehr,
alles was mein Leben je definierte
ist zerstört.
Ich bin zerstört, kann nicht mehr lachen
Habe keine Freude mehr am Leben.
Ich will einfach nur in den Tag leben.
an nichts denken müssen
was Sorgen bereitet.
Einfach nur leben, nur leben.
Doch es ist alles wie ein Fass
ohne Boden - ich möchte das nicht.
Weckt mich denn keiner
aus diesem Alptraum auf?
Muss ich erst beenden,
was nie richtig begann?
was nie richtig gelebt hat?
Ich bin fertig, ich habe genug.
Begrabt mich, wo ihr möchtet
Lebendig oder tot doch tut es.
Keine Sorge, ich bin okay.
Freitag, 29. Februar 2008
Die Probleme mit dem Elterngeld
Noch vor Wochen hat Ursula von der Leyen den Erfolg des Elterngeldes gelobt. Es sei erfreulich, dass mehr Familien als erwartet die Subvention in Anspruch nehmen, als kalkuliert. Doch das ist nur die halbe Wahrheit. Statistiken zeigen, dass gerade Geringverdiener, Studenten und Erwebrslose in der Regel finanziell schlechter dargestellt als noch vor der Einführung. Und das ist so zu erklären : Eltern hatten bisher 24 Monate Anspruch auf Erziehungsgeld. Das neue Elterngeld allerdings wird in der Regel nur 12 Monate ( bzw 14 Monate)ausgezahlt.
52 Prozennt aller Eltern erhalten nur das Mindestelterngeld von 300 Euro. Über die Hälte aller Elternteile erhalten ein Elterngeld von unter 50% und sind damit schlechter gestellt als vor der Einführung des Elterngeldes. Diese soziale Schieflage muss bereinigt werden, ansonsten verfehlt das Geld ihre Wirkung. Diese Leistung Leistung wird auf den Kosten derjeniger finanziert, die ohnehin schon wenig Geld in der Tasche haben. Das ist weder familienfreundlich noch sozial gerecht.
Doch Frau von der Leyen badet sich lieber in ihrem Erfolg, statt das Elterngeld zu verlängern und wenigstens auf 400 Euo zu erhöhen.
52 Prozennt aller Eltern erhalten nur das Mindestelterngeld von 300 Euro. Über die Hälte aller Elternteile erhalten ein Elterngeld von unter 50% und sind damit schlechter gestellt als vor der Einführung des Elterngeldes. Diese soziale Schieflage muss bereinigt werden, ansonsten verfehlt das Geld ihre Wirkung. Diese Leistung Leistung wird auf den Kosten derjeniger finanziert, die ohnehin schon wenig Geld in der Tasche haben. Das ist weder familienfreundlich noch sozial gerecht.
Doch Frau von der Leyen badet sich lieber in ihrem Erfolg, statt das Elterngeld zu verlängern und wenigstens auf 400 Euo zu erhöhen.
Donnerstag, 28. Februar 2008
Das SPD Dilemma
Derzeit geht es nicht besonders harmonisch in der SPD zu. Die SPD-Rechte fordert Beck auf, den Beschluss des Vorstandes zurückzunehmen, der nichts anderes als eine Öffnung in Richtung Linke bedeutete. Dabei ist es machtpolitisch wie ideologisch doch so furchtbar einfach. Mit der Linke würde die Sozialdemokratie wieder mehrheitsfähig. Ohne sie verspielt sie nicht nur eine mögliche Regierungsbeteiligung, sie verliert auch an ideologisches Rückrat. Und was ist Politik ohne Ideale?Prinzipien, die die Entscheidungsträger an ihr Gewissen und was noch viel wichtiger ist, an ihre Wähler, erinnern. Was nicht heißt, dass Politiker Prinzipienreiter sein müssen. Politiker müssen in der Lage sein, neben ihren Prinzipien auch eine gewisse Flexibilät an den Tag legen, die sie und letztenendes auch ihre Ideale selbst emanzipieren.
Bei der SPD ist das Ganze so : Da gibt es eine Reihe von Politikern mit edlen Prinzipien und Idealen. Doch auf der anderen Seite gibt es den Seeheimer Kreis. Eine Gruppierung frustrierter SPDler, die lieber heute als morgen mit der FDP koalieren würde. Der Linken geht es ähnlich. Nur dass da weniger die Idealisten das Problem sind. Viel mehr die Ewiggestrigen und Prinzipienreiter, die sich nicht im Stande sehen auf verändernde Tatsachen zu reagieren. Auf die ist genauso zu verzichten.
Die SPD steht zwischen den Stühlen. Der angebliche Sachzwang Wirtschaftsliberalismus scheint überwunden zu sein. Schröders Agenda gehört der Vergangenheit. Doch diese hat auch andere wieder auferweckt, die man schon fast vergessen hatte. Die Konservativen, die wirtschaftsliebalen SPD Anhänger, die gemeinsam mit der FDP eine Sozial-Liberale Symbiose unter dem Dach der SPD wollen. Ich kann darüber nur schmunzeln. Denn war es doch genau der Kurs, der die Menschen aus der SPD trie und die, die Wähler abschreckte. Und warum? Die Menschen wollen keine "CDU light" Partei. Die Menschen wollen eine echte, große Alternative gegenüber den liberal-konservativen. Sie wollen endlich wieder eine Volkspartei, die den Namen verdient. Die ihre Interessen vertritt. Der gefrustete Lehrer, der sauer auf das schlechte Schulsystem ist. Der Richter, der keine härteren Strafen braucht, weil sie keien Wirkung haben. Die Krankenschwester, die für lachhafte Bezahlung anspruchsvollte Tätigkeiten unter unwürdigen Bedingungen verrichtet oder der Arbeitslose, der nicht zurück in den Job kommen kann, weil ihn die Wirtschaft für zu alt hält.
Die Menschen wollen die neue SPD nicht. Zumindest auf Bundesebene.
Bei der SPD ist das Ganze so : Da gibt es eine Reihe von Politikern mit edlen Prinzipien und Idealen. Doch auf der anderen Seite gibt es den Seeheimer Kreis. Eine Gruppierung frustrierter SPDler, die lieber heute als morgen mit der FDP koalieren würde. Der Linken geht es ähnlich. Nur dass da weniger die Idealisten das Problem sind. Viel mehr die Ewiggestrigen und Prinzipienreiter, die sich nicht im Stande sehen auf verändernde Tatsachen zu reagieren. Auf die ist genauso zu verzichten.
Die SPD steht zwischen den Stühlen. Der angebliche Sachzwang Wirtschaftsliberalismus scheint überwunden zu sein. Schröders Agenda gehört der Vergangenheit. Doch diese hat auch andere wieder auferweckt, die man schon fast vergessen hatte. Die Konservativen, die wirtschaftsliebalen SPD Anhänger, die gemeinsam mit der FDP eine Sozial-Liberale Symbiose unter dem Dach der SPD wollen. Ich kann darüber nur schmunzeln. Denn war es doch genau der Kurs, der die Menschen aus der SPD trie und die, die Wähler abschreckte. Und warum? Die Menschen wollen keine "CDU light" Partei. Die Menschen wollen eine echte, große Alternative gegenüber den liberal-konservativen. Sie wollen endlich wieder eine Volkspartei, die den Namen verdient. Die ihre Interessen vertritt. Der gefrustete Lehrer, der sauer auf das schlechte Schulsystem ist. Der Richter, der keine härteren Strafen braucht, weil sie keien Wirkung haben. Die Krankenschwester, die für lachhafte Bezahlung anspruchsvollte Tätigkeiten unter unwürdigen Bedingungen verrichtet oder der Arbeitslose, der nicht zurück in den Job kommen kann, weil ihn die Wirtschaft für zu alt hält.
Die Menschen wollen die neue SPD nicht. Zumindest auf Bundesebene.
Mittwoch, 27. Februar 2008
BMW, olé!
Rekordgewinne und trotzdem werden Stellen abgebaut. Dieses mal bei BMW. Riesen Gewinnzuwächse hindern den Münchner Autobauer nicht am Stellenabbau. 8100 Stellen um genau zu sein. Ich sage, "Glückwunsch"
Das Glück gebe ich direkt an die betroffenen Beschäftigten weiter, die können das gebrauchen, wenn sie auf Jobsuche sind. 8100 weitere Menschen sind nun frei. Frei von Arbeit. Vielleicht mach ja Arbeitslositkeit frei und nicht Arbeit. Das wäre eine Neuheit. Bei den BMW Ambitionen im 2. Weltkrieg halte ich das für nicht undenkbar
Keine Neuigkeit sind dagegen Massenentlassungen bei Rekordüberschüssen. Deutschland einig Kapitalismus. Heil Smith!
Das Glück gebe ich direkt an die betroffenen Beschäftigten weiter, die können das gebrauchen, wenn sie auf Jobsuche sind. 8100 weitere Menschen sind nun frei. Frei von Arbeit. Vielleicht mach ja Arbeitslositkeit frei und nicht Arbeit. Das wäre eine Neuheit. Bei den BMW Ambitionen im 2. Weltkrieg halte ich das für nicht undenkbar
Keine Neuigkeit sind dagegen Massenentlassungen bei Rekordüberschüssen. Deutschland einig Kapitalismus. Heil Smith!
Dienstag, 26. Februar 2008
Sie hören zu wenig zu
Menschen sind oft oberflächlich
die den Schein wahren vor der
modrigen Wahrheit.
Menschen sind oft falsch, weil
sie nicht zuhören wollen und
zuhören können.
Menschen meinen Menschen
gut zu kennen, weil sie sie von
Geburt an kennen.
Doch täuschen sie sich oftmals
Manche Menschen kennen andere
eben nicht
obwohl sie sie ihr Leben lang kennen
vielleicht wollten sie ihn nie kennen
aus Prestigegründen.
Was andere denken ist Menschen oft
wichtiger als das Wohl ihrer selbst und ich
verstehe nicht warum.
Menschen sind oft kindlich und dumm
Unwissend und dadurch zerstörerisch
gegenüber anderen.
Menschen sind oft so oberflächlich
dass sie lieber ein falsches Bild wahren wollen
als die Wahrheit.
Die oft zwar schlechter ist als das Bild, das sie
vermitteln, dafür aber ist es ehrlich
und lässt hoffen.
Hoffen, dass es besser wird, eines Tages
dass die Dunkelheit verschwindet, hoffen
dass sie verstehen.
Menschen hören zu wenig zu.
Sie hören einfach nicht zu.
Und ich weiß nicht, warum.
die den Schein wahren vor der
modrigen Wahrheit.
Menschen sind oft falsch, weil
sie nicht zuhören wollen und
zuhören können.
Menschen meinen Menschen
gut zu kennen, weil sie sie von
Geburt an kennen.
Doch täuschen sie sich oftmals
Manche Menschen kennen andere
eben nicht
obwohl sie sie ihr Leben lang kennen
vielleicht wollten sie ihn nie kennen
aus Prestigegründen.
Was andere denken ist Menschen oft
wichtiger als das Wohl ihrer selbst und ich
verstehe nicht warum.
Menschen sind oft kindlich und dumm
Unwissend und dadurch zerstörerisch
gegenüber anderen.
Menschen sind oft so oberflächlich
dass sie lieber ein falsches Bild wahren wollen
als die Wahrheit.
Die oft zwar schlechter ist als das Bild, das sie
vermitteln, dafür aber ist es ehrlich
und lässt hoffen.
Hoffen, dass es besser wird, eines Tages
dass die Dunkelheit verschwindet, hoffen
dass sie verstehen.
Menschen hören zu wenig zu.
Sie hören einfach nicht zu.
Und ich weiß nicht, warum.
Die neue Blüte des Arbeitkampfes
Arbeitsneiderlegungen hier, Warnstreiks dort. Es scheint so, als hätte sich die arbeitende Bevölkerung längst nicht ihrem Schicksal ergeben. Ganz im Gegenteil. Die Arbeitnehmerbewegungen erleben eine kleine Renaissance und das nicht zuletzt durch die neue Linke Partei. Denn war es doch ihre SPD, die Partei des kleinen Mannes, des Arbeiters, der wirtschaftsorientierte Angebotspolitik betrieb. War es doch der erst gefeierte Gerhard Schröder, der mit seiner Agenda 2010 seine Partei spaltete und die größte (SPD-)Austrittsbewegung der Nachkriegsgeschichte verursachte. Und auch wenn die SPD nun wieder versucht, ihr altes Klientel durch Annäherungsversuche links wieder an sich zu binden, bleiben die Narben der Schröders und Clements. Und sie machen eines deutlich : Die SPD ist keine Arbeiterpartei mehr.
Und die Arbeiter streiken. Mehr als 200.000 Beschäftigte legten unter anderem Kindertagesstätten, Kliniken, Müllbetriebe und Nahverkehrsbetriebe lahm. Auch die Klinik Kitzinger Land wird streiken. Doch anscheinend war der Druck nicht groß genug. Die Kommunen und Länder bleiben hart. Doch ebenso die Arbeiterinnen und Arbeiter. Doch nun ändert etwas- Die Streiks sollen nicht mehr punktuell, sondern im gesamten öffentlichen Dienst erfolgen. Das heißt auch Flughäfen können betroffen werden. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Donnerstag und Freitag geplant. Ich bin gespannt.
Es könnte der Beginn einer neuen alten Streikkultur in Deutschland sein. Ich bin verhalten optimistisch. Ich werde in jedem Fall zu den Angestellten der Klinik Kitzinger Land gehören, die ebenfalls am wirtschaftlichen Aufschwung beteiligt werden. Auch Krankenpflegeschüler haben das Recht zu streiken, auch wenn das die Arbeitgeber anders erzählten. Gerade Schüler müssen ihre Rechte, für die in der Zukunft weiter gekämpft werden wird, kennen und wahrnehmen. Auch wir sind die arbeitende Gesellschaft und auch wir haben das Recht zu invervenieren, wenn unser zukünftiger Beruf von den Herrschenden kaputt gespart wird.
Jeder Arbeiter, Auszubildende, Schüler, Augelernter muss für die Zukunft seines Berufes kämpfen. Weil wir den Beruf lieben, ihn ehren und schätzen.
Und die Arbeiter streiken. Mehr als 200.000 Beschäftigte legten unter anderem Kindertagesstätten, Kliniken, Müllbetriebe und Nahverkehrsbetriebe lahm. Auch die Klinik Kitzinger Land wird streiken. Doch anscheinend war der Druck nicht groß genug. Die Kommunen und Länder bleiben hart. Doch ebenso die Arbeiterinnen und Arbeiter. Doch nun ändert etwas- Die Streiks sollen nicht mehr punktuell, sondern im gesamten öffentlichen Dienst erfolgen. Das heißt auch Flughäfen können betroffen werden. Die nächste Verhandlungsrunde ist für Donnerstag und Freitag geplant. Ich bin gespannt.
Es könnte der Beginn einer neuen alten Streikkultur in Deutschland sein. Ich bin verhalten optimistisch. Ich werde in jedem Fall zu den Angestellten der Klinik Kitzinger Land gehören, die ebenfalls am wirtschaftlichen Aufschwung beteiligt werden. Auch Krankenpflegeschüler haben das Recht zu streiken, auch wenn das die Arbeitgeber anders erzählten. Gerade Schüler müssen ihre Rechte, für die in der Zukunft weiter gekämpft werden wird, kennen und wahrnehmen. Auch wir sind die arbeitende Gesellschaft und auch wir haben das Recht zu invervenieren, wenn unser zukünftiger Beruf von den Herrschenden kaputt gespart wird.
Jeder Arbeiter, Auszubildende, Schüler, Augelernter muss für die Zukunft seines Berufes kämpfen. Weil wir den Beruf lieben, ihn ehren und schätzen.
Montag, 25. Februar 2008
Tod
Erst redet man
dann lacht man
dann wird man müde
die Augenlider fallen
immer weiter zu
man atmet flacher
und weniger
und weniger
und seltener
und dann stirbt man.
und dann?
Gedanken verbiegen sich
Phantasien ranken sich
Damit man für sich
etwas erklären kann
was für sich
nicht zu erklären ist
Der Tod schwebt ständig
über uns und immer wieder
kommt er unverhofft.
In unerwarteten Momenten
tritt er in Erscheinung
und umfasst uns
umfasst uns alle.
Doch es bleibt
was es bleibt
ein Teil vom Leben
nämlich der letzte.
Grund genug ihn zu ehren.
dann lacht man
dann wird man müde
die Augenlider fallen
immer weiter zu
man atmet flacher
und weniger
und weniger
und seltener
und dann stirbt man.
und dann?
Gedanken verbiegen sich
Phantasien ranken sich
Damit man für sich
etwas erklären kann
was für sich
nicht zu erklären ist
Der Tod schwebt ständig
über uns und immer wieder
kommt er unverhofft.
In unerwarteten Momenten
tritt er in Erscheinung
und umfasst uns
umfasst uns alle.
Doch es bleibt
was es bleibt
ein Teil vom Leben
nämlich der letzte.
Grund genug ihn zu ehren.
Abonnieren
Posts (Atom)