Seiten

Mittwoch, 1. Oktober 2008

Ein Souverän

Das Richtige getan
und sich doch falsch gefühlt.
Den Mut gefasst,
und trotzdem nur Feigheit gespürt.
Schon Scheiße,
wenn man zwischen den Stühlen steht.
Doch es ist gut,
wenn man eine Entscheidung treffen kann.
Wenn man sich als Souverän fühlt,
wenn man sich entscheiden kann.
Tut man es nicht,
und lebt man die Lüge,
begeht man Verrat an sich selbst.
Wie ich es schon so oft tat.
Doch raus aus dem Jammertal
und rein in die Realität
unverfälscht doch wissend,
dass man in der Lage ist,
alles zu erreichen,
alles zu ändern,
alles zu gewinnen.
Und alles vergessen,
was falsch und schlecht ist
auch wenn es sich gerade nicht so anfühlt.
Die Zeit heilt nicht alle Wunden,
doch verdammt viele.
Morgen wird nicht alles besser,
aber ein bisschen was schon.
Allein schon, weil ich mich entschieden habe.
Es wird nicht leichter doch es wird intensiver.
Es wird nicht öfter die Sonne scheinen,
doch man kann die Sonnenzeiten genießen.
Ich kann den Wind nicht ändern,
doch ich kann meine Segel setzen
und kein Fähnchen im Wind bleiben.
Sondern ein Souverän.