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Donnerstag, 7. Februar 2013

die es waren

Ein Moment Inne
ein Moment des Momentes Wegen
kein "ich" in keiner Zeile
nur dies bisschen Moment
kein Mensch muss so früh gehn
Leben reißt uns in die Realität
dies schnelle Leben das dann
doch irgendwann aufhört
dass dann doch irgendwann ruht
wissen nicht ob bessren Ort
wissen nicht ob überhaupt kein Ort
vermutlich überhaupt kein Ort
könnten nie Trost geben
weils nie Trost gibt
Es ist nicht verständlich
weil es nicht zu verstehen ist
nicht zu begreifen ist
nie zu begreifen sein wird
dies bisschen Leben
das Menschen im Universum ausmachen
dies lächerlich kleinen Existenzen
dies Nichtigkeit im großen Kontext
finden doch die wunderbaren
liebevollen Momente
die großen Momente und
die schmerzlichen Momente
die tieftraurigen Momente
und trotz dies allem
und wegen dies allem
sind wir Mensch und denken
an die, die es waren.

Montag, 31. Dezember 2012

schaurig schön

angeschossen ohne Waffen
selbst verursacht
selber schuld
den Wahnsinn angefangen
in Eigenregie
als Einmannstück
Keine Denke an das Denken
verschwendet und
ans morgen gar nicht
nur im Impuls gehandelt
nun steht er einfach da.
Blut vergossen ohne Stich
ohne Hieb ohne Schuss
in die lautstarke Stille
hineingefallen
Ist fast umgefallen
wankelnd am Fenster stehend
zwei, drei Züge.
ein Wozu ist zwecklos
wie ein Warum
wie ein Weshalb
Wie ein Wieso
Alles sinnlos
alles schon dagewesen
alles schon mal gehört
will nichts hören vom
schon mal gehörten
schon mal gesagten
den Wahnsinn vollendet
das Einmannstück ist um
schade drum
war schaurig schön.

Montag, 5. November 2012

passt

Es passt.
Doch, bei all dem Komischen
in meinem komischen Kopf
ist es fernab von Komik
und Zeichensetzung
passend.

Kann nicht aufhören
trotz aller Ratschläge
meiner selbst
aufhören das denken zu glauben
und zu leben und zu denken
und zu denken was
ander menschen glauben
und meinen zu denken.
Dennoch glaube ich
bei all den Komischen
was so komisch ist
glaube ich genau das
zu machen was zu machen
ist.
Nicht verstanden?
Sorry.

nur dies leben

habe vernachlässigt das,
was ich mag, das
was ich meine
aussagen zu können.
Jetzt ist 2012 bald um
was ich hab ich gemacht?
Viel gegen die Wand, doch
ein bisschen was von Gleis 9 3/4
habe gemacht was ich glaube
zu können.
Habe gedacht, sein zu können
wie ich will -
habe Gelächter erfahren
dass mich nie so sonderlich
großartig interessierte
Gespott, was nur auf sie selbst
zurückkam
hab ich zurückkommen lassen
hab nur diese Tastatur
nur dies Display
nur die zwei Hände
nur dies Leben.

Mittwoch, 31. Oktober 2012

welcome

lasst Tore offen lasst
Sätze stehen
lasst Worte unvollständig.
Ich bin nicht das war
nie das war ich je sagen wollte
sind nur Worte
nur Worte
nichts weier
Menschen die Spiegel sein wollen
sind doch nur Menschen die
suchen.
Lasst doch das Tor ganz weit lasst doch
meine Zeilen mehr sagen als sie sind
macht aus mir helloween bin ich nicht
bin nichts.
ein nichts mit Internet.

jedoch nur er

Mit genügend Umdrehungen
sitzt er innerlich aufgedreht
will sich's beweisen will sichs
zeigen, will nichts tun außer sein
ist nur ein bisschen
will sein wie er will sein wie sie
ist jedoch nur
wie er denkt nur
er selbst
er selbst
es dreht sich das Glück
dreht sich das Glück
raucht sich das Glück
das Vergessen das
Erinnern, das Sein
Ist nur ein bisschen mehr als die
an Tresen zu Hause mit Deckeln voll Striche
Doch fühlt sich kein bisschen mehr
vielleicht ist er kein bisschen mehr
Mit genügend Umdrehungen
lässts sichs leben
lässts sichs sein
Ist nur alleine ist nur
zu zweit ist nur eins mehr
ist jedoch nur eins mehr
ist jedoch nur er.

ein bester freund

Ich richte mich auf
vielleicht noch eins
mein Anspruch kam mir
bisher immer zuvor
mein Impuls immer
vor meinem Verstand
jetzt steh ich da
ein viertel Jahrhundert reifer
und kein viertel Jahrhundert klüger
zervierteltes Jahrhundert
soviel Kitschgemüt so viel
Ich setze mich
ein tiefer Schluck später und
keine Tiefe erreicht
keine Tiefe gespürt.
Raff dich auf, du
Stück Elend, du
Träne deiner Selbst, du
Faschingsdepressiver
Wieviel Wort war zuverlieren
bis du zu dir standest
wieviel Lüge musstest sähen
bis du dich selbst erntetest?
Ein Scheißdreck
Zwischen ein paar Worten
die sich nach Poesie anhören
und der Realität
dem Leben.
Ist nur ein Mensch, ist
ist nur ein einziger
ist nicht mehr, nicht
farbenfroh, doch farbenleer
Farbenlehre in schwarz braun.
Doch heute lass Ichs fließen
heute lass ich mich.
Bin ein bester Freund