Der Junge machte seinen Kragen zurecht und streifte sich durchs Haar. Als würde er gleich die Tür zu einem wichtigen Vorstellungsgespräch betreten. Oder es käme sein Date jeden Augenblick um die Ecke, auf das er sich schon seit Tagen freute. Er blickte auf die große Anzeigetafel der U-Bahn. Noch 7 Minuten. Er sah nicht verzweifelt aus oder resigniert, nein. Für einen Augenblick sogar schien es ,als huschte ihm ein lächeln über sein junges, nahezu perfektes Gesicht. Er war erleichtert, ja, sogar froh. Er blickte auf die Uhr. Fünf Minuten vor halb 6. Es war Sonntag und er war mutterseelen alleine auf dem Bahnsteig zu sein. Wer sollte auch so früh am Morgen mit der Bahn fahren. Und es machte auch nicht den Anschein, als würde hier noch jemand einsteigen wollen. Wieder der Blick zur Tafel. Noch 5 Minuten. In seinen Ohren steckten die Kopfhörer des mp3 Players:
"They say you've got to fall to rise
But I've fallen from grace too many times
Whenn I look in their eyes I can see their lies
I wanna shut my eyes forever."
Nun lächelte der Junge wirklich. Es war ein sehr schönes Lächeln und man konnte feine, jedoch gut erkennbare Grübchen erkennen. Seine Mutter meinte, sie würden sehr nach seinem Vater aussehen. Er hatte ihn nie kennengelernt. Seine leicht abstehenden Ohren bewegten sich parallel zum lächeln. Wenn er wirklich lachte, herzhaft lachte, und der Junge lachte oft und gerne, schienen seine Ohren schier zu vibrieren. Doch das taten sie lange nicht mehr.
"The won't break my heart again
The will never take my heart away."
Noch 2 Minuten. Eine leise Melodie aus seiner Hosentasche schien den Jungen wenig zu stören. Mehr noch, es schien ihn zu ermutigen, in dem was er tat. So lange fühlt er sich alleine und nun hatte er endlich einen Gedanken, ein Ziel, das ihn stärkte. Etwas, das ihm Zuversicht und Kraft schenkte. Das erste Mal seit Wochen fühlte er sich nicht verloren und alleine. Das erste mal sah er einen Sinn in dem, was er tat.
Ein Blick auf die Anzeigentafel verriet ihm, dass er nicht mehr viel Zeit hatte. Er stand nun vor der Kante des Bahnsteiges. Gleich würde sie kommen. Es war nicht wichtig, wohin er kommen würde. Für ihn war es wichtig, dass er von hier weg kam. Er hörte die Bahn schon. Nun würde es nicht mehr lange dauern, dachte er. Er atmete tief durch und ging einen Schritt nach vorne.
Montag, 31. August 2009
so alt
Erinnerst du dich an die gute alte Zeit?
Der Himmel war noch blau, heute sind wir alt
[So alt!]
Alter wie ging denn noch mal sex?
[So alt!]
Wie der Tyrannosaurus Rex
Ich denke gern zurück an die Gute alte Zeit
Alles vorbei heute sind wir alt
[So alt!]
Wie der Grandmaster Flash
Wir sitzen am Fenster und warten auf Action
-K.I.Z.
Der Himmel war noch blau, heute sind wir alt
[So alt!]
Alter wie ging denn noch mal sex?
[So alt!]
Wie der Tyrannosaurus Rex
Ich denke gern zurück an die Gute alte Zeit
Alles vorbei heute sind wir alt
[So alt!]
Wie der Grandmaster Flash
Wir sitzen am Fenster und warten auf Action
-K.I.Z.
Sonntag, 30. August 2009
Du bist Veränderung
Veränderung kannst du beobachten.
Veränderung kannst du fühlen.
Ich weiß,
er war die Liebe deines Lebens.
Ich weiß,
er war der Mann deiner Träume.
Doch spürst du nicht die Veränderung?
Vor einer Woche hat du nur geheult,
jeden Abend, jeden Morgen.
Heute kannst du schon wieder lachen.
Leben ist oft genug ungerecht und falsch.
Doch oft genug kannst du es besser machen.
Du bist dein Hirte.
Du bist dein Feldherr.
Ich weiß,
er war dein Lazarett.
Doch was du hier liest,
ist die Realität.
Was du hier liest,
ist dein Leben.
Egal was du tust,
egal was du machst.
Am Ende des Tages zählt,
ob du einschlafen kannst.
Du kannst die Veränderung spüren.
Du kannst sie sehen.
Du bist Veränderung....
Veränderung kannst du fühlen.
Ich weiß,
er war die Liebe deines Lebens.
Ich weiß,
er war der Mann deiner Träume.
Doch spürst du nicht die Veränderung?
Vor einer Woche hat du nur geheult,
jeden Abend, jeden Morgen.
Heute kannst du schon wieder lachen.
Leben ist oft genug ungerecht und falsch.
Doch oft genug kannst du es besser machen.
Du bist dein Hirte.
Du bist dein Feldherr.
Ich weiß,
er war dein Lazarett.
Doch was du hier liest,
ist die Realität.
Was du hier liest,
ist dein Leben.
Egal was du tust,
egal was du machst.
Am Ende des Tages zählt,
ob du einschlafen kannst.
Du kannst die Veränderung spüren.
Du kannst sie sehen.
Du bist Veränderung....
Freitag, 28. August 2009
Remember, Remember the 27th of September
Geschichten, und seien sie noch so klein und scheinbar unbedeutend, können ein Wahlverhalten bestimmen. Und das ist auch gut so. Wählen ist immer ein Abwägen, Krebs oder Aids, Christen oder Muslimen. Welcher Scheißhaufen stinkt am wenigsten. Denn am Ende wählt man zwar einen Haufen Scheiße, doch vor allem präsentiert man sich als die Fliegen, die um dem selbigen kreisen.
Eine Geschichte ist die um Frank Walter Steinmeier. Ich habe darüber geschrieben und möchte diese kleine Anekdote gerne erneut posten.
Das ist kein Wahlaufruf, dies ist ein Nichtwhlaufruf. Geht im September wählen, doch wählt nicht die SPD
Eine Geschichte ist die um Frank Walter Steinmeier. Ich habe darüber geschrieben und möchte diese kleine Anekdote gerne erneut posten.
Steinmeier, der dreiste Lügner
Ganz selten bin auch ich noch von der Politik beeindruckt. Und das obwohl ich eigentlich auf dem Niveau angelangt bin, dass ich mir jede unmoralische Handlung von Politikern vorstellen kann. Trotzdem hat mich die unsägliche Dreistigkeit unseres Außenminister Franz Walter Steinmeier geärgert. Ja, ich habe mich wirklich geärgert, weil ich nicht glauben kann, wie dreist-stupide man die Öffentlichkeit verarschen kann und dann auch noch versuchend, daraus Kapital zu schlagen.
Es ging um folgendes : In Dublin setzten sich die viele Internationale Staaten zusammen, um über den Verbot von Streubomben zu verhandeln. Doch Steinmeier hatte ursprünglich angestrebt, die deutschen Streubomben erst mit jahrelanger Verzögerung zu vernichten. In letzter Minute wurden sie, wohl von den Briten, überzeugt, doch noch für eine kurzfristige Zerstörung der Bomben zu unterschreiben. Steinmeier vertrat nicht die Sozialdemokratie, sondern für die Rüstungsfirmen Diehl und Rheinmetall.
Und wie stellte Steinmeier die Vertragsunterzeichnung da? "Deutschland hat in den Bemühungen um ein wirksames Streumunitionsverbot eine Vorreiterrolle gespielt." Die deutschen Verhandlungsführer hätten "von der ersten Stunde an die diplomatischen Bemühungen für ein Streumunitionsverbot entscheidend mitgeprägt. "Der jetzt vorliegende Übereinkommensentwurf trägt in wesentlichen Bereichen unsere Handschrift."
Welch eine dreiste Verdrehung der Tatsachen. Hat der smarte, jung-gebliebene Steinmeier so wenig Charakter? Wo bleibt sein sozialdemokratisches Rückgrat? Sein Moralempfinden, seine Ehrlichkeit?
Ich bin enttäuscht und doch irgendwo bestätigt. Leute wie Steinmeier und Beck werden die Sozialdemokratie endültig in den Untergang schicken. Schuld sind nicht die Linken oder die CDU. Schuld ist alleine der unfähige Führungskader, der es nicht versteht, glaubwürdige Politik zu machen.
Eingestellt von Don Hobo um Donnerstag, Mai 29, 2008 "Steinmeier, der dreiste Lügner
Das ist kein Wahlaufruf, dies ist ein Nichtwhlaufruf. Geht im September wählen, doch wählt nicht die SPD
Donnerstag, 27. August 2009
Fenster der Veränderung
So lange du die Tage noch zählst,
bist du nicht darüber hinweg.
So lange die Gefühle mit dir
Ping Pong spielen,
wirst du ihn nicht vergessen haben.
So lange jede Zeile
seinen Namen trägt,
seinen Namen schreit,
wird sich nichts verändert.
Zwei Dinge werden sich,
in deinem Leben nicht verändern.
Zeit und Raum...
Zeit ist entweder die Nadel,
die dich triezt.
Der Störfaktor,
der dir die schönen Dinge wegzunehmen
scheint oder
sie ist dein Fenster.
Dein Fenster auf Veränderung.
Den Raum, den du einnimmst,
kannst du gestalten...
Musst du gestalten.
Doch so lange du,
die Tage zählst,
die ihr getrennt seid,
wird sich nichts ändern
bist du nicht darüber hinweg.
So lange die Gefühle mit dir
Ping Pong spielen,
wirst du ihn nicht vergessen haben.
So lange jede Zeile
seinen Namen trägt,
seinen Namen schreit,
wird sich nichts verändert.
Zwei Dinge werden sich,
in deinem Leben nicht verändern.
Zeit und Raum...
Zeit ist entweder die Nadel,
die dich triezt.
Der Störfaktor,
der dir die schönen Dinge wegzunehmen
scheint oder
sie ist dein Fenster.
Dein Fenster auf Veränderung.
Den Raum, den du einnimmst,
kannst du gestalten...
Musst du gestalten.
Doch so lange du,
die Tage zählst,
die ihr getrennt seid,
wird sich nichts ändern
Placebo
Leave me dreaming on the bed
See you right back here tomorrow for the next round
Keep this scene inside your head
As the bruises turn to yellow
The swelling goes down
And if you're ever around
In the city or the suburbs of this town
Be sure to come around
I'll be wallowing in sorrow
Wearing a frown
Like Pierrot the Clown
- Placebo
See you right back here tomorrow for the next round
Keep this scene inside your head
As the bruises turn to yellow
The swelling goes down
And if you're ever around
In the city or the suburbs of this town
Be sure to come around
I'll be wallowing in sorrow
Wearing a frown
Like Pierrot the Clown
- Placebo
Montag, 24. August 2009
Und dass du
Leben und Leben lassen.
Vor allem letzteres.
Einfach leben lassen.
Gehen lassen.
Es zu lassen.
Wenn man
nichts ändern kann,
sollte man es auch
gar nicht probieren.
Leben besteht aus Individuen
und somit ist man
oft genug machtlos
Kontrolle ist viel,
aber lassen ist mehr.
oftmals...
Und dass du nicht untergehst
Und dass du nicht ertrinkst.
In deinem eigenen Selbstmitleid.
Vor allem letzteres.
Einfach leben lassen.
Gehen lassen.
Es zu lassen.
Wenn man
nichts ändern kann,
sollte man es auch
gar nicht probieren.
Leben besteht aus Individuen
und somit ist man
oft genug machtlos
Kontrolle ist viel,
aber lassen ist mehr.
oftmals...
Und dass du nicht untergehst
Und dass du nicht ertrinkst.
In deinem eigenen Selbstmitleid.
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