Warum muss man Worte verlieren
um Worte zu finden?
Warum muss man sein Arsch hochbekommen
um Ärsche hochzubekommen?
Nichts was du verstehst, doch
ich habe mein Bestes getan.
Die Dekadenz schreit zum Himmel wie
deine Selbstgerechtigkeit.
Ich bin niemand ich bin
nichts, jedoch genug um
gegen dich zu bestehen.
Genug um zu stehen.
Was denn, ist das schon alles
was du zu sagen hast,
schäm dich nicht,
schweige schlicht,
blamier uns nicht,
blamier bloß dich.
Warum muss man Worte verlieren
um diese zu finden,
und warum kannst du nicht schweigen?
Samstag, 18. Juni 2011
Freitag, 17. Juni 2011
Gedicht über die verlorengegangene Zeit
Es ist so leicht
Zeit zu verschwenden,
Zeit zu verlieren und
Zeit zu missbrauchen.
Menschen kommen und gehen doch
die verlorene Zeit
sie bleibt wie Narben.
Es gehört zum Leben, doch
ist es unnötig wie unbefriedigend,
bitter und falsch,
einfach stehen zu bleiben.
Obwohl man gehen könnte.
Nicht nachzudenken
obwohl man denken müsste.
Zeit verrinnt wie Sand
zwischen den Händen.
Du siehst zu versuchst zu retten
was längst gestorben ist.
Was es kostet ist das
was es kostet;
die Erkenntnis speist nicht etwa
dein Vorgehen der Zukunft,
auch wenn du es dir sagst.
Die Erkenntnis speist sich
aus dir selbst.
Fremd im eigenen Körper,
Orientierungslos im eigenen Selbst.
Egal was es kostet,
die Zeit ist nicht bezahlbar.
Doch gehört es wohl dazu.
Leben und Zeit lassen;
Leben lassen und
Zeit verprassen.
Soviel versucht
so wenig erreicht,
dazu gelernt doch,
wirklich dazu gelernt?
Und am Ende des Tages
ist das was bleibt,
nicht mehr und nicht minder
schlicht verlorengegangene Zeit.
Zeit zu verschwenden,
Zeit zu verlieren und
Zeit zu missbrauchen.
Menschen kommen und gehen doch
die verlorene Zeit
sie bleibt wie Narben.
Es gehört zum Leben, doch
ist es unnötig wie unbefriedigend,
bitter und falsch,
einfach stehen zu bleiben.
Obwohl man gehen könnte.
Nicht nachzudenken
obwohl man denken müsste.
Zeit verrinnt wie Sand
zwischen den Händen.
Du siehst zu versuchst zu retten
was längst gestorben ist.
Was es kostet ist das
was es kostet;
die Erkenntnis speist nicht etwa
dein Vorgehen der Zukunft,
auch wenn du es dir sagst.
Die Erkenntnis speist sich
aus dir selbst.
Fremd im eigenen Körper,
Orientierungslos im eigenen Selbst.
Egal was es kostet,
die Zeit ist nicht bezahlbar.
Doch gehört es wohl dazu.
Leben und Zeit lassen;
Leben lassen und
Zeit verprassen.
Soviel versucht
so wenig erreicht,
dazu gelernt doch,
wirklich dazu gelernt?
Und am Ende des Tages
ist das was bleibt,
nicht mehr und nicht minder
schlicht verlorengegangene Zeit.
Donnerstag, 16. Juni 2011
Adenauer vs Che
Kaum ein deutscher Kanzler, vermutlich noch nicht einmal Kiesinger, wurde vom linken Kabarett so gehasst wie Konrad Adenauer. Und das obwohl Adenauer fortschrittlicher war, als der Großteil der SPD zu dieser Zeit und viele seiner Parteimitgliedern in den 70zigern, 80zigern.
Nicht Angela Merkel hat 2009 den ersten schwulen Außenminister ins Kabinett geholt; Adenauer tat es mehr als 50 Jahre zuvor: Heinrich von Brentano di Tremezzo, ein gestandener konservativer Christdemokrat war so schwul wie 30 Friseure und wen interessierte das nicht die Bohne? Adenauer. "Dat ist mir ejal, solange er misch nit anpackt." antwortete er in gewohnt rheinländischer Gelassenheit.
Und trotzdem war er als Altbacken und Rechtskonservativ, sowie prädiktatorisch verschrien. Die gleichen Herz-Jesu Sozialisten mit Che Fahnen und Kuba Faible sollten sich eingestehen, dass ihr Dorado, gerade was Homosexualität angeht, nicht nur ein Entwicklungsland war und ist, es sogar politisch bedingte Hetze betrieben hat, bis zur Verfolgung; ob politisch bedingt oder gesellschaftlich. Adenauer war hier wegweisend, ohne es selbst zu realisieren. Es war ihm schlicht egal; ihm ging es um den Politiker, nicht um die sexuelle Orientierung. Letzteres ist eben kein Politikum, sondern schlicht Privatsache.
Nicht Angela Merkel hat 2009 den ersten schwulen Außenminister ins Kabinett geholt; Adenauer tat es mehr als 50 Jahre zuvor: Heinrich von Brentano di Tremezzo, ein gestandener konservativer Christdemokrat war so schwul wie 30 Friseure und wen interessierte das nicht die Bohne? Adenauer. "Dat ist mir ejal, solange er misch nit anpackt." antwortete er in gewohnt rheinländischer Gelassenheit.
Und trotzdem war er als Altbacken und Rechtskonservativ, sowie prädiktatorisch verschrien. Die gleichen Herz-Jesu Sozialisten mit Che Fahnen und Kuba Faible sollten sich eingestehen, dass ihr Dorado, gerade was Homosexualität angeht, nicht nur ein Entwicklungsland war und ist, es sogar politisch bedingte Hetze betrieben hat, bis zur Verfolgung; ob politisch bedingt oder gesellschaftlich. Adenauer war hier wegweisend, ohne es selbst zu realisieren. Es war ihm schlicht egal; ihm ging es um den Politiker, nicht um die sexuelle Orientierung. Letzteres ist eben kein Politikum, sondern schlicht Privatsache.
Montag, 13. Juni 2011
Weil du nichts bist
So sieht also einer aus
der Mitgelaufen ist
wie 38.
So sieht also jemand aus
der in den Abgrund
seiner Selbst stieg
um sich zuzuscheißen.
Sieh dich nur an,
wie du nichts darstellst,
außer ein schlechter Schatten
einer schlechten Person.
Keine Meinung, die zu
hinterfragen wäre.
Keine verbale Empörung,
die diskutabel wäre.
Keine Groteske,
noch nicht einmal Provokation.
Die schlichte Schlichtheit
eines einfachen Menschen.
Das Bildnis eines armen Kropfes
ohne Rückgrat.
Du bist Wissen ohne Intelligenz,
Intellekt ohne Herz und
Verstand ohne Moral.
Dein größtes Kunstück war
deine Offenbarung,
dein privater Haufen Scheiße
in deinem Kopf.
Es ist so
erfüllend zu spüren,
ergreifend ein wenig,
dass du nichts bist.
der Mitgelaufen ist
wie 38.
So sieht also jemand aus
der in den Abgrund
seiner Selbst stieg
um sich zuzuscheißen.
Sieh dich nur an,
wie du nichts darstellst,
außer ein schlechter Schatten
einer schlechten Person.
Keine Meinung, die zu
hinterfragen wäre.
Keine verbale Empörung,
die diskutabel wäre.
Keine Groteske,
noch nicht einmal Provokation.
Die schlichte Schlichtheit
eines einfachen Menschen.
Das Bildnis eines armen Kropfes
ohne Rückgrat.
Du bist Wissen ohne Intelligenz,
Intellekt ohne Herz und
Verstand ohne Moral.
Dein größtes Kunstück war
deine Offenbarung,
dein privater Haufen Scheiße
in deinem Kopf.
Es ist so
erfüllend zu spüren,
ergreifend ein wenig,
dass du nichts bist.
sein ist
In Seide gewunden,
sicher wie Neugeborene im Arm der Mutter.
Sicherlich
ist es noch früh und früher
Morgenröte und milde Brisen
sind Bestandteil dieser Befangenheit.
Es ist befangen und
doch so befriedigend.
Ergreifend und
doch so klar.
Einfach wie Satzreihen.
Man kann einfach sein,
nur sein.
Mein Sein gleicht einer Gleichung,
die aufgeht.
Mein Sein gleicht einem Regen,
der warm ist.
Wenn das Leben ist,
lebe ich.
Wenn das Sein ist,
bin ich.
bleibe ich.
sicher wie Neugeborene im Arm der Mutter.
Sicherlich
ist es noch früh und früher
Morgenröte und milde Brisen
sind Bestandteil dieser Befangenheit.
Es ist befangen und
doch so befriedigend.
Ergreifend und
doch so klar.
Einfach wie Satzreihen.
Man kann einfach sein,
nur sein.
Mein Sein gleicht einer Gleichung,
die aufgeht.
Mein Sein gleicht einem Regen,
der warm ist.
Wenn das Leben ist,
lebe ich.
Wenn das Sein ist,
bin ich.
bleibe ich.
Freitag, 10. Juni 2011
nichts
Schwitzige Hände
ein merkwürdiges Gefühl,
in der Bauchgegend
aber auch beim Atmen im
Brustkorb.
Unsicherer Gang,
keine feste Stimme, nein,
etwas zittrig,
verunsichert eben.
Aufs Telefon blickend,
abwechselnd auf den Bildschirm
und auf das Handy,
prüfend,
ob es nicht ausgegangen sei!
Das wäre ja fatal, gerade zu
unfassbar tragisch.
Unruhig mit dem Bein wackelnd,
auf die Uhr blickend,
noch nervöser werdend.
Den Schweiß von den Händen
auf der Hose abwischend.
Erneut anrufen.
Anrufen.
Rufen.
Nichts.
Angst.
ein merkwürdiges Gefühl,
in der Bauchgegend
aber auch beim Atmen im
Brustkorb.
Unsicherer Gang,
keine feste Stimme, nein,
etwas zittrig,
verunsichert eben.
Aufs Telefon blickend,
abwechselnd auf den Bildschirm
und auf das Handy,
prüfend,
ob es nicht ausgegangen sei!
Das wäre ja fatal, gerade zu
unfassbar tragisch.
Unruhig mit dem Bein wackelnd,
auf die Uhr blickend,
noch nervöser werdend.
Den Schweiß von den Händen
auf der Hose abwischend.
Erneut anrufen.
Anrufen.
Rufen.
Nichts.
Angst.
Mittwoch, 8. Juni 2011
Einschläfernd
Politik ist so
eingeschlafen zur Zeit,
zum Einschlafen
zur Zeit.
Zeit ist zum Einschlafen
zur Zeit, ich bin am
Einschalfen zur Zeit,
wenn ich im Internet lese
oder in der Zeitung.
Eingeschlafen alles,
Sommerlöchrig in den Politikerhirnen,
nur Durchfall -
ich verstehe immer Ehe- Virus
natürlich ist Ehe ein Virus
natürlich ist Ehe Durchfall.
Ich habe keinen.
Politik ist am Einschlafen,
zur Zeit ist alles so am Einschlafen,
ich werde müder und müder,
gähne eins zwei mal.
Einschläfernd.
eingeschlafen zur Zeit,
zum Einschlafen
zur Zeit.
Zeit ist zum Einschlafen
zur Zeit, ich bin am
Einschalfen zur Zeit,
wenn ich im Internet lese
oder in der Zeitung.
Eingeschlafen alles,
Sommerlöchrig in den Politikerhirnen,
nur Durchfall -
ich verstehe immer Ehe- Virus
natürlich ist Ehe ein Virus
natürlich ist Ehe Durchfall.
Ich habe keinen.
Politik ist am Einschlafen,
zur Zeit ist alles so am Einschlafen,
ich werde müder und müder,
gähne eins zwei mal.
Einschläfernd.
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