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Mittwoch, 8. Juni 2011

Angewandte Religion

"Bevor sie erzählt, wie der Uniformierte sie und die anderen jungen Frauen schlug und trat und ihnen befahl, sich auszuziehen, sich vor glotzenden Soldaten auf den Rücken zu legen und die Beine anzuwinkeln, damit ein Mann in weißem Kittel ertasten konnte, ob sie Jungfrauen waren oder nicht, bevor sie also ihre Geschichte erzählt, zündet sich die Friseurin noch schnell eine Zigarette an und zieht den Rauch tief in ihre Lungen."



http://www.spiegel.de/spiegel/0,1518,766906,00.html

kein bisschen

ich gebe zu:
Der Jargon ist Poesie.
Lieblich, endlich,
ehrlich, endlich!
Und ich begehre zu begehren.

Ich verkenne nicht:
Die Zeit ist weiter.
Chaos, ja
Chaotik, leider!
Und ich verkenne nicht zu verkennen.

Ich erkenne doch:
Leben ist kein Wort.
Komplex, natürlich
konvex, nicht minder!
Und ich bleibe nicht um zu bleiben.
kein bisschen

Dienstag, 7. Juni 2011

Vorstadtharmonie

Vorstadtharmonie,
Idylle eben.
Was du nicht erwartest
wirst du nie erfahren und
was du nicht erhoffst
wird nicht geschehen.

Vorstadtharmonie,
gefangen in Belanglosigkeit
und tiefer Geborgenheitheit.
Was ist ein Leben
ohne zu Leben und
was genau erwartest du zu sein?

Vorstadtharmonie,
Idyllisch wie unnahbar.
Wie viele male hatte man sich geirrt und
wie oft hat man sich selbst getäuscht?
Was nützt es, die ersten Sonnenstrahlen
scheinen am Hellsten zu scheinen.

Vorstadtharmonie
wenn der Zug vertraute Geräusche abgibt und
das Licht der Sonne hektisch flackert.
Was ist am Ende des Tages vom Tage übrig und
was erhoffst du zu sein?

Vorstadtharmonie.
idyllischer Schein und
tiefe Geborgenheit denn
was du auch immer erwartest;
das hat auch seine Chancen.

Montag, 6. Juni 2011

Gestalten

was für ein Gefühl
was für ein Leben
war das,
ohne Schuld, Sühne, Ehrlichkeit?
Was für ein Tag
was für ein Monat
muss es gewesen sein
als du dies erkanntest?

wie oft musst du gedacht haben
dass du verstandest, endlich
zu denken und
wann war der Tag da,
als du es endlich verstandest?

was für eine Chance
was für ein Leben
kann es sein
wenn man sich gestalten kann?

Freitag, 3. Juni 2011

Käßfo....

Mit Pegel war sie mir Lieber. Margot Käßmann sollte bitte wieder trinken, meinetwegen auch fahren, aber ansonsten bitte schweigen.
Ihre Ratschläge an die Politik, sind lebensfremd wie beschissen, durchzecht vom evangelischen Gutmenschengeschiss. Doch bitte, lest selbst aber ohne Kommentar von mir; ansonsten werde ich wieder ausfällig. Die Glückskeksindustrie darf sich gerne die Rechte sichern.


"Besser mit den Taliban beten, als sie bombardieren"


"Frieden wird selten oder wahrscheinlich nie durch Waffen geschaffen."


"Es gibt keinen gerechten Krieg. Es gibt nur einen gerechten Frieden"



Konkrete Antworten gibt sie nicht. Sie bleibt bei stupiden Floskeln, ohne Inhalt, ohne Tiefgang.
Da kann man nur hoffen, dass sie bald mal wieder zum Alkohol greift. Denn nüchtern, ist Käßmann nicht zu ertragen.

Ein Original

so skuril
so falsch
so unnahbar
so orginell
so beschissen
so geil
so herzhaft
so altbacken
so modern
so terroristisch
so konservativ
so daneben
so pointiert
so talentiert
so hasserfüllt
so versessen
so bessessen
so abgeschlagen
so ehrlich
so unehrlich
so gefühlsarm
so gefühlskalt
so gefühlvoll
so versteift
so original.

Donnerstag, 2. Juni 2011

es sein

Ich bin
auf dem Weg zur
Zufriedenheit und auch
wenn Chaos entstanden ist und
Chaos weiterhin zum Tag gehören wird
so geht es mir doch besser hier
so gehtes besser jetzt
so wird es bleiben
es sein.