Seiten

Mittwoch, 27. April 2011

Grün-Rot

Grünen-Bashing macht Spaß. Nicht so viel wie Guttenberg-Bashing, aber immerhin. Auch ich beteilige mich lebhaft daran; ist auch was schönes. Die Junge Freiheit treibt das Grünen-Bashing auf die Spitze, was nicht schlimm ist. Im Gegenteil, in Zeiten des grünen und halbgrünen Dunst, der Deutschland umfasst, ist man für ein bisschen Gegenwind äußerst dankbar. Es erfrischt, die JF erfrischt in diesen Wochen, auch (oder gerade weil) wenn sie regelmäßig über das Ziel hinausschießt.
Nun gibt es "Grün-Rot", mit einem roten Superminister und einem relativ soliden grünen Ministerpräsident. Und auch ähnlich, erstaunlich, solide sind manche Ziele im Koalitionsvertrag. So bin ich für BaWü sehr froh, dass Grün-Rot eine Schuldengrenze vereinbart hat. Bis 2020, das sind 9 Jahre, ist die Sache auch machbar. Ab da an darf das Land keine neuen Kredite mehr aufnehmen. Das ist ein Wort; ein Wort, auf das sich Schwarz-Gelb ebenso wenig einigen können, wie es die SPD als stärkste Kraft wohl hätte getan. Aber sei es drum, die Sozis tragen es mit und darauf kommt es an.
Weniger vorteilhaft finde ich den "Bildungsaufbruch", der unter anderem mehr Ganztagsschulen vorsehen. Ich halte diese weder für die Bildungsheilung an sich, dafür deklariert er den neuen linken Zeitgeist: Der Staat kann alles, der Staat macht alles und der Staat regelt alles. Das halte ich für falsch: Gerade in Sachen Bildung sollte sich der Staat zurücknehmen. Ich halte die Institution "Staat" als solche schlicht nicht kompetent genug, um noch mehr Bildungsaufgaben zu erledigen. Er ist jetzt schon überfordert.
Ansonsten gibt es, wie immer wenn die Grünen an der Macht sind, Prestigeprojekte - Symbolpolitik wie zb die Elektroautooffensive. Sei ihnen gegönnt, ich halte wenig von Symbolpolitik.
Wie bei jeder Regierung bleibt auch hier abzuwarten, wie sie sich machen wird. Allein aber die Schuldensperre lässt hoffen, dass die Hydra, der Staat, endlich ein wenig eingegrenzt wird.

Sonntag, 24. April 2011

Das ist die Sibylle?

Die gute Sibylle


http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,758594,00.html

Schirm

Was war nicht genug, was war
viel zu viel.
Es war viel zu nah es war
viel zu weit entfernt.
Aber was tun wenn
Regen fällt?
Schirm.

Dienstag, 19. April 2011

Ein wenig mehr

Meine Augen sind offen sind auf dich
gerichtet,
was tust du, was machst du, was lässt du -
keine zulässigen Fragen, ich weiß.
Jedoch treiben sie mich ins Ungewisse,
ins Unermessliche -
Es ist nicht dein Werk,
es ist mein Werk -
es ist nicht dein Ding,
es ist mein Ding.
Es ist die Antwort auf die Frage
warum das Leben Leben heißt.
Warum es keine Antworten liefert
sondern Fragen,
warum és auch am Ende nicht so wichtig ist.
Meine Augen sind offen, sie sind
auf dich gerichtet.
Ich habe keine Fragen,
jedoch vielleicht ein wenig mehr.

Freitag, 15. April 2011

Wie blöd ist Illner?

"So kritisierte Sinn noch die vermeintliche Stimmungsmache deutscher Medien nach dem Unglück in Fukushima. Man habe Aufnahmen der Tsunami-Opfer mit dem Reaktorunfall vermengt. Dabei würden im Bergbau jedes Jahr 10.000 Menschen sterben, sagte Sinn - ohne zu erwähnen, dass sich die weitaus größte Zahl der Unglücke in Chinas schlecht gesicherten Minen ereignet. Durch die Ereignisse in Fukushima seien hingegen "noch keine Menschen umgekommen". Für die Antwort auf diesen kühnen Vergleich brauchte Maybrit Illner ausnahmsweise keinen Experten. "Sie werden noch sterben", sagte die Moderatorin bestimmt, "das ist ja das Schlimme an dem Thema."

http://www.spiegel.de/kultur/tv/0,1518,757163,00.html

"Wenn 4 unabhängige Experten 4 Gutachten für den Bau eines Golfplatzes erstellen, die allesamt bedenkenlos sind - ein Anwohner aber aufsteht und sagt "Ich hab aber Angst"
so ist er authentisch."

- Schöner Denken. Wie man politisch inkorrekt ist.


So gesehen ist IIllner authentisch, fernab von Realität und wissenschaftler Zurückahlktung, dafür vollends im Mainstream Deutschlands Verblödung.

Latenter Terror

Nachtragend
Nach tragend,
ich trage nicht nach,
auch wenn ich es
mir manchmal wünschte.
Andererseits ist es
auch ein Graus,
und steht oft genug im Weg.

Das System latenten Terrors
bist und bleibst du
und ich befürchte
das weißt du.
Irgendwo zwischen
Rumpelstielzchen und
Horst Mahler,
zwischen Dschihad und
Leonard Frank.
Und trotzdem sind wir Teile
von dir.

Mittwoch, 13. April 2011

Deutschland sucht die Super-Ökonomen

Wieder die Financial Times; ich kann auch nichts dafür, dass sie neben FAZ und Junge Freiheit zu den wenigen ansprechenden liberalen Zeitungen gehört.
Heute geht es um Jobaussichten für Betriebswirte. Doch seht selbst:

http://www.ftd.de/karriere-management/karriere/:infografik-wo-betriebswirte-in-deutschland-arbeit-finden/60037956.html