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Mittwoch, 14. Oktober 2009

Wege des Abschieds

Du bist
enttäuscht von Menschen,die dich lieben.
Enttäutscht von dem Leben um dich herum.
Doch du
bist am meisten von dir selbst enttäuscht.
am meisten von dir selbst enttäuscht.

Wie viele Tränen hast du nun vergossen?
wie viele Stunden verschwendet?
Wie viele Chancen hast du schon verpasst?
Auf einen neuen, besseren Anfang.

Du fühlst dich
nicht vergessen, aber verlassen.
Es ist nicht seine Schuld doch
es bleibt
deine Schuld wenn sich nichts ändert
deine Traurigkeit, die bleibt und bleibt.

Wie viele Tage hast du nun geweint?
Wie viele Wochen gehofft und gehofft?
Wie viele Tage hast du dich betrunken?
In der Hoffnung, dass es wirkt.

Hoffnung ist,
der Gedanke, der dich treibt und
der Gedanke, der alles langsamer macht.
Du weißt genau,
dass keine Hoffnung ist, egal was passiert
und du hast sie trotzdem und quälist dich.

Wie lange kannst du noch so leben?
Wie lange möchtest du noch stehen bleiben?
Wann willst du wieder anfangen zu leben?
Wann willst du endlich wieder leben?

Zeit vergeht,
schnell und schneller, langsam und langsamer.
Es ist ganz egal und zählt nicht weiter.
Was zählt ist,
das Vergessen, der Abschied und die Trauer,
die dich ummannt und dir die Luft zum Atmen nimmt.

Der Deutsche Führer

Im Führer-Film "Der Untergang" bot sich, nicht nur laut Hagen Rether, eine interessante Zusammensetzung. Der bedeutenste Deutscher, der eigentlich ein Österreicher war, wurde von einem Schweizer gespielt.
Nicht ganz so interessant, aber bemerkenswert genug, verhält es sich in der Schweiz. Im schönen Bergdeutschland bietet sich seit einigen Monaten ein schauriger Kampf gegen Minarette, das weit über die gesunde und angebrachte Skepsis gegenüber dem Islam hinausgeht. An vorderster Front steht, oh Wunder, ein Deutscher. Alexander Segert ist 46 und kommt eigentlich aus Hamburg. Nach seinem Studium in Konstanz ging er in die Schweiz und arbeitete bei der Zeitung "Schweizerzeit", die vor allem dadurch bekannt sind, dass sie gerne Publikationen von Holocaustleugnern wie Jürgen Graf ( Vgl: http://de.wikipedia.org/wiki/J%C3%BCrgen_Graf_(Geschichtsrevisionist))veröffentlichen.
In Wangen bei Olten geht es dagegen schon weiter. Sie haben ihr Minarett. Christen, die eine Islamisierung ihres Dorfs fürchten, hatten sich heftig dagegen gewehrt. Unterschriften wurden gesammelt, Forderungen eingereicht, der Gemeindepräsident sprach sich offen dagegen aus. Sogar die katholische und die evangelische Kirchengemeinde reichten ihren Einspruch ein.
Alles vergeblich. Die höchste schweizer Justiz genehmigte den Bau. Doch hier ging es nur um ein Dorf. Leuten wie Alexander Segert oder Daniel Zing ( Mitglied der Eidgenössisch-Demokratischen Union (EDU), einer bibeltreuen Splitterpartei am rechten Rand und früher evangelikaler Prediger im Schweizer TV) geht es ums Ganze. Die Chancen, dass es eine Volksabstimmung über ein Minarettverbot gibt, stehen nicht schlecht.
Bleibt an die Vernunft der Schweizer zu appellieren, sich berechtigterweise kritisch mit dem Islam auseinanderzusetzen und trotzdem ein generelles Bauverbot von Minaretten abzulehnen.

Sonntag, 11. Oktober 2009

So falsch, dass das Gegenteil nicht mal richtig ist

Broder spricht mir aus der Seele. Nicht nur auf das Beispiel Kramer bezogen, sondern auch ganz allgemein.

http://www.achgut.com/dadgdx/index.php/dadgd/article/kramer_springen_sie/

Samstag, 10. Oktober 2009

Salut!

Eine Unverschämtheit von einem Stammesleser hier, der meinte, mein Bild sei zu groß und deshalb würde er nie wieder auf meinen Blog gehen.

Was meint der Rest dazu? :P Wer liest hier überhaupt?


Ich finde, das passt. Hey, das ist ein Blog, das ist Egozentrismus in Reinstform.

Schönes, restliches Wochenende und viel Spaß beim Leben.



Euer Hobo

Kein Vergessen

Ich wollte schreiben
ich sei Esel.
Doch Esel sind geduldige Tiere,
genügsame Tiere,
keine dummen Tiere.
Doch ich bin so
unglaublich launisch,
so unberechenbar,
in dem was ich tu.
Doch wir müssen separieren,
weil wir es immer tun und
weil Freunde kommen und
Freunde gehen.
Es würde mir das Herz brechen,
dich als Mensch zurücklassen
zu müssen.
Doch wenn es dein Weg ist und
deine Entscheidung,
dann werde ich sie akzeptieren.
Es ist eine Melancholie,
die dich umgibt.
Wie ich sie spüre,
wie ich sie fühle.
Es ist eine leichte,
jedoch tiefe Traurigkeit,
die du ausstrahlst.
Leben wird weitergehen
ohne uns, keine Frage.
Wir werden uns nie vergessen.

Donnerstag, 8. Oktober 2009

Hobo 2.0

Gestern noch wolltest du
das Bernsteinzimmer finden.
Doch heute siehst du nach vorne.
Vielleicht warst du meine erste große Liebe
vielleicht warst du mein erster Stern
mein erster Stern, der gesunken ist.
Nicht nur vielleicht...
Doch mein Leben geht weiter,
ich bin im Wandel und veränder mich.
Nicht laufend, doch stetig und immer zu.
Ich bin sicherlich nicht der beste Mensch,
mache Fehler, doch es kann keiner sagen,
ich gebe mir keine Mühe.
Nach Berlin war alles anders,
obwohl sich nichts verändert hat dort,
war alles verändert.
Es ist schon komisch,
wenn man für jemanden so lange da war,
erster Ansprechpartner,
erste Telefonnummer,
erster Mensch.
Und jetzt ist es anders.
Ich werde dich niemals,
glaub mir das bitte,
aus meinem Herzen verbannen.
Und auch, wenn du vielleicht nicht
mit allem klarkommst,
glaube nicht,
dass ich das nicht durchgemacht habe
oder noch durchmache.
Du warst mein erster Mensch für
so viele Monate.
Aber mein Leben geht weiter,
schneller und schneller,
wird das passend gemacht,
was nicht gepasst hat.
Wird reflektiert,
was schief lief.
Dies ist Hobo 2.0
dies ist mein Update.
Dies ist Leben und
du bleibst ein Teil davon.