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Dienstag, 6. Oktober 2009

ein Leben

Es ist unglaublich
unglaublich und traurig,
doch es ist immer noch besser
als die Alternativen,
die es nicht gibt,
weil es alternativlos ist.
Und das ist auch okay so.
Ich schwör dir, du wirst immer
deinen Platz in meinem Herzen haben,
mein Prinz, ich schwör dir das.
Und es soll die ganze Welt wissen,
ich stehe hier und bleibe hier
und bin weiter für dich da.
Du bist so sehr viel besser
und so viel wichiger.
Deshalb kannst du auf mich zählen.
Was du für mich warst und ich für dich
ist unwiderrufbar.
Niemand kann uns diese Zeit nehmen und
niemals werden wir sie vergessen.
Und wenn ich heute weine, dann weine ich
weil ich an die Zeit denke und sie vermisse, ja.
Aber ich weiß auch,
dass wir chancenlos sind.
Es ist der Weg, der zu gehen ist.
Und auch, wenn er verregnet und ungewiss ist,
er bietet Chancen für dich und mich.
Lass uns diese nutzen.

Nur noch ein Wort,
nur noch ein Kuss.
Eine Berührung und
nur noch ein Lächeln.
Nur noch ein Augenblick
ein Augenschlag.
Eine Sequenz
ein Gedanke.
Nur noch ein Leben.

Montag, 5. Oktober 2009

Wir für uns

Ich weiß genau,
ich mache viele Fehler.
Und das wird sich auch
nicht ändern.
Mein Leben ist ein Impuls,
ich bin ein Impuls.
Doch du musst eines wissen,
du bist das Wichtigste in
meinem Leben, doch
ich verzweifle und frag mich
ob das der richtige Weg ist.


Ich zweifel doch genauso
und ich spüre deine Traurigkeit.
das ist wirklich das Schlimmste für mich.
Wenn du weinst,
wenn du traurig bist,
weil du an mich denkst
weil du an uns denkst.
Du bist so sehr viel besser,
so sehr viel weiter.
So sehr viel größer.
Du hast mein Leben verändert
und mich besser gemacht.
So viel besser


Jeder Tag ohne dich war
ein Tag ohne Farben,
Ein Tag in schwarz-weiß.
Ein Tag in beige-grau.
Es waren Tage ohne Tiefe,
Tage der stillen Trauer,
des emotionalen Niedergangs.
Und jede Berührung mit anderen,
jeder Kuss, jede Zärtichkeit,
sie trug deinen Namen wie Juden
die Namen ihrer Väter.
Du warst und bist das beste
was mir je passiert ist.
Stay....


Du weißt, ich liebe dich doch,
was sollte sich verändert haben?
Was hat sich getan, in der Zeit.
Du weißt genau,
ich freue mich auf jede Stunde mit dir.
Du bist mir so wichtig,
dass ich es schwer ertragen kann,
wenn dir eine Träne
über deine Wangen läuft.
Du bist so toll,
so wunderbar unnahbar.
Du bist einzigartig
für mich in meinem Herzen.

Samstag, 3. Oktober 2009

We are one

Manchmal sind drei Worte einfach nicht genug.
Manchmal ist man selbst nicht genug.
Doch was tut man, wenn man nichts tun kann?
Was macht man, wenn man ohne Macht ist?
Ich könnte Herzen in Bäume ritzen und
die Engel im Schnee suchen.
Doch ich könnte niemals meinen Schatz begraben.
Dies hier ist ohne Filter,
so rein wie Kinderherzen
Bevor alles vorbei geht,
bevor alles vorüber ist,
lass mich erkennen,
lass dich erkennen
lass uns erkennen,
dass wir Eins waren.

Freitag, 2. Oktober 2009

"Vor allem aber bin ich kein Wendehals"

Wir beginnen mit einer kleinen Quizfrage: Wer oder was ist ein Wendehals?
Aufmerksame Leser oder Kenner meiner nicht ganz humorlosen Bekanntschaften wissen, worum ges geht. Es geht um meinen Lebenswandel und um Menschen, die glauben, darüber urteilen zu können. Vielleicht weil sie noch nie eine politische Meinung reflektiert haben.
Ich bin 2005, nachdem ich ein Jahr bei den jungen Grünen Mitglied war, in die, damals noch, PDS eingetreten. Kurz davor in solid, der sozialistischen Jugend. Was ich nicht wusste: Solid war ein mehrheitlich antideutscher, zumindest aber extremistischer Haufen, der bis auf den Arbeitskreis Shalom wenig sinnvolles zu Stande gebracht hat. Doch das war mir nict bewusst, bzw. blendete ich bewusst oder unbewusst aus. Die PDS und später Linkspartei.PDS war mehr, sehr viel mehr. Sie war ein Lebensgefühl. Links zu sein war für mich nie "in" oder "trend", es war für mich ein Selbstverständnis, eine Grundhaltung, die sich in allem, was ich tat, widerspiegelte. Ich war 24 Stunden Linker. Linke Bücher, linke Zeitungen. Linke Buttons und linke Parolen. Ich war, für das damalige Alter, glaube ich, recht gebildet. Ich las den Spiegel und die Junge Welt. Dass letzteres nicht mehr als ein stupides Propagandablatt ist, wollte ich damals ebenso wenig sehen, wie die Tatsache, dass sich die Linke in vielen Dingen einfach nur bigott verhielt.
Doch mit der Zeit veränderte sich einiges. Ich weiß gar nicht mehr genau, warum und was es war, doch ich hatte das Bedürfnis, Dinge von meinen vermeintlichen Gegnern zu lesen. Ich begann mit einfachen Standardwerken aus der BWL und der VWL. Dann kam Smith, dann Friedman. Ich war, v.a. vom "Kapitalismus und Freiheit" fasziniert. Mir leuchtete die These ein, dass persönliche Freiheit nur mit der wirtschaftlichen Freiheit einhergehen konnte. In der Zwischenzeit wurdeich Mitglied bei ver.di, was ich bis heute noch überzeugt bin und bin parallel aus solid ausgetreten. Im Sepember 2008 beschloss ich dann endgültig, aus der Linkspartei auszutreten. Sowohl personelle Gründe ( Paech, Lafontaine, Ernst) als auch rein inhaltliche Differenzen waren ausschlaggebend ( vgl http://donhobo.blogspot.com/2008/09/mein-austritt-aus-der-partei-die-linke.html)
Im letzten Monat jährte sich mein Austritt aus der Linken und mein Abwenden dieser Bewegung, die ich bis heute sehr schätze. Ich glaube, die Linke hatte nachwievor ihre Berechtigung in den 60zigern, 70zigern und 80zigern. Doch heute, für mich und für mein Verständnis von Gesellschaft und Politik, halte ich die Linke für obsolet (vgl Austritt Link)
Ich habe den Austritt nicht bereut. Und ich möchte mir auch nicht von Dritten ( damit meine ich nicht die Zähne deren) sagen lassen, ich sei ein Wendehals. Diese Menschen kennen mich offensichtlich wenig genug, um ein korrektes Bild von mir zu haben. Ich bin Liberaler, politisch wie gesellschaftlich. Vielleicht ein wenig anarschistisch angehaucht:P
Nein, Politik und Debatten sind etwas tolles und ein Hoch auf die, die debattieren können. Ich bin kein guter Diskutant, aber ich gebe mir Mühe. Vor allem aber bin ich kein Wendelhals.

...Auf ein Wort

Man kann wetten, dass jede öffentliche Meinung, jede allgemeine Konvention eine Dummheit ist, denn sie hat der großen Menge gefallen. - Sébastien Chamfort

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Oh please believe I'm doing just fine.
For what's deceased I shall never grieve.
Just let your faith die.

by AFI

Nur nicht aufhören

Es stimmt schon,
es geht nicht darum
Namen zu nennen,
sondern den Rahmen zu sprengen.

Es iat unglaublich,
was sich Menschen herausnehmen,
es ist unglaublich
wie kindisch manche noch sind.

Wa zu tun ist? Nichts.
Es heißt man soll
Ziehende nicht aufhalten
und das tu ich nicht.

Nebenbei gibt es
auch noch andere Dinge,
neben geplatzen Egos von 3.
die mich bewegen.

Manches lässt tief blicken,
so tief blicken,
dass nur ein stilles,
insich gekehrtes lächeln bleibt

Ich werde nicht aufhören
zu provozieren,
nicht aufhören,
hier in meinem Eigen zu schreiben.

Wo käm ich da hin