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Montag, 5. Oktober 2009

Wir für uns

Ich weiß genau,
ich mache viele Fehler.
Und das wird sich auch
nicht ändern.
Mein Leben ist ein Impuls,
ich bin ein Impuls.
Doch du musst eines wissen,
du bist das Wichtigste in
meinem Leben, doch
ich verzweifle und frag mich
ob das der richtige Weg ist.


Ich zweifel doch genauso
und ich spüre deine Traurigkeit.
das ist wirklich das Schlimmste für mich.
Wenn du weinst,
wenn du traurig bist,
weil du an mich denkst
weil du an uns denkst.
Du bist so sehr viel besser,
so sehr viel weiter.
So sehr viel größer.
Du hast mein Leben verändert
und mich besser gemacht.
So viel besser


Jeder Tag ohne dich war
ein Tag ohne Farben,
Ein Tag in schwarz-weiß.
Ein Tag in beige-grau.
Es waren Tage ohne Tiefe,
Tage der stillen Trauer,
des emotionalen Niedergangs.
Und jede Berührung mit anderen,
jeder Kuss, jede Zärtichkeit,
sie trug deinen Namen wie Juden
die Namen ihrer Väter.
Du warst und bist das beste
was mir je passiert ist.
Stay....


Du weißt, ich liebe dich doch,
was sollte sich verändert haben?
Was hat sich getan, in der Zeit.
Du weißt genau,
ich freue mich auf jede Stunde mit dir.
Du bist mir so wichtig,
dass ich es schwer ertragen kann,
wenn dir eine Träne
über deine Wangen läuft.
Du bist so toll,
so wunderbar unnahbar.
Du bist einzigartig
für mich in meinem Herzen.

Samstag, 3. Oktober 2009

We are one

Manchmal sind drei Worte einfach nicht genug.
Manchmal ist man selbst nicht genug.
Doch was tut man, wenn man nichts tun kann?
Was macht man, wenn man ohne Macht ist?
Ich könnte Herzen in Bäume ritzen und
die Engel im Schnee suchen.
Doch ich könnte niemals meinen Schatz begraben.
Dies hier ist ohne Filter,
so rein wie Kinderherzen
Bevor alles vorbei geht,
bevor alles vorüber ist,
lass mich erkennen,
lass dich erkennen
lass uns erkennen,
dass wir Eins waren.

Freitag, 2. Oktober 2009

"Vor allem aber bin ich kein Wendehals"

Wir beginnen mit einer kleinen Quizfrage: Wer oder was ist ein Wendehals?
Aufmerksame Leser oder Kenner meiner nicht ganz humorlosen Bekanntschaften wissen, worum ges geht. Es geht um meinen Lebenswandel und um Menschen, die glauben, darüber urteilen zu können. Vielleicht weil sie noch nie eine politische Meinung reflektiert haben.
Ich bin 2005, nachdem ich ein Jahr bei den jungen Grünen Mitglied war, in die, damals noch, PDS eingetreten. Kurz davor in solid, der sozialistischen Jugend. Was ich nicht wusste: Solid war ein mehrheitlich antideutscher, zumindest aber extremistischer Haufen, der bis auf den Arbeitskreis Shalom wenig sinnvolles zu Stande gebracht hat. Doch das war mir nict bewusst, bzw. blendete ich bewusst oder unbewusst aus. Die PDS und später Linkspartei.PDS war mehr, sehr viel mehr. Sie war ein Lebensgefühl. Links zu sein war für mich nie "in" oder "trend", es war für mich ein Selbstverständnis, eine Grundhaltung, die sich in allem, was ich tat, widerspiegelte. Ich war 24 Stunden Linker. Linke Bücher, linke Zeitungen. Linke Buttons und linke Parolen. Ich war, für das damalige Alter, glaube ich, recht gebildet. Ich las den Spiegel und die Junge Welt. Dass letzteres nicht mehr als ein stupides Propagandablatt ist, wollte ich damals ebenso wenig sehen, wie die Tatsache, dass sich die Linke in vielen Dingen einfach nur bigott verhielt.
Doch mit der Zeit veränderte sich einiges. Ich weiß gar nicht mehr genau, warum und was es war, doch ich hatte das Bedürfnis, Dinge von meinen vermeintlichen Gegnern zu lesen. Ich begann mit einfachen Standardwerken aus der BWL und der VWL. Dann kam Smith, dann Friedman. Ich war, v.a. vom "Kapitalismus und Freiheit" fasziniert. Mir leuchtete die These ein, dass persönliche Freiheit nur mit der wirtschaftlichen Freiheit einhergehen konnte. In der Zwischenzeit wurdeich Mitglied bei ver.di, was ich bis heute noch überzeugt bin und bin parallel aus solid ausgetreten. Im Sepember 2008 beschloss ich dann endgültig, aus der Linkspartei auszutreten. Sowohl personelle Gründe ( Paech, Lafontaine, Ernst) als auch rein inhaltliche Differenzen waren ausschlaggebend ( vgl http://donhobo.blogspot.com/2008/09/mein-austritt-aus-der-partei-die-linke.html)
Im letzten Monat jährte sich mein Austritt aus der Linken und mein Abwenden dieser Bewegung, die ich bis heute sehr schätze. Ich glaube, die Linke hatte nachwievor ihre Berechtigung in den 60zigern, 70zigern und 80zigern. Doch heute, für mich und für mein Verständnis von Gesellschaft und Politik, halte ich die Linke für obsolet (vgl Austritt Link)
Ich habe den Austritt nicht bereut. Und ich möchte mir auch nicht von Dritten ( damit meine ich nicht die Zähne deren) sagen lassen, ich sei ein Wendehals. Diese Menschen kennen mich offensichtlich wenig genug, um ein korrektes Bild von mir zu haben. Ich bin Liberaler, politisch wie gesellschaftlich. Vielleicht ein wenig anarschistisch angehaucht:P
Nein, Politik und Debatten sind etwas tolles und ein Hoch auf die, die debattieren können. Ich bin kein guter Diskutant, aber ich gebe mir Mühe. Vor allem aber bin ich kein Wendelhals.

...Auf ein Wort

Man kann wetten, dass jede öffentliche Meinung, jede allgemeine Konvention eine Dummheit ist, denn sie hat der großen Menge gefallen. - Sébastien Chamfort

Donnerstag, 1. Oktober 2009

Oh please believe I'm doing just fine.
For what's deceased I shall never grieve.
Just let your faith die.

by AFI

Nur nicht aufhören

Es stimmt schon,
es geht nicht darum
Namen zu nennen,
sondern den Rahmen zu sprengen.

Es iat unglaublich,
was sich Menschen herausnehmen,
es ist unglaublich
wie kindisch manche noch sind.

Wa zu tun ist? Nichts.
Es heißt man soll
Ziehende nicht aufhalten
und das tu ich nicht.

Nebenbei gibt es
auch noch andere Dinge,
neben geplatzen Egos von 3.
die mich bewegen.

Manches lässt tief blicken,
so tief blicken,
dass nur ein stilles,
insich gekehrtes lächeln bleibt

Ich werde nicht aufhören
zu provozieren,
nicht aufhören,
hier in meinem Eigen zu schreiben.

Wo käm ich da hin

Mittwoch, 30. September 2009

Aus der Reihe: "DonHobo Blogleser wissen mehr"

Heute: Der Mythos vom Krebs durch Atomkraftwerke

Tatsachen: In Umgebung von Kraftwerken wie Krümmel ist eine seltsame Häufung von Leukämie aufgetreten. Bis zum Jahr 2005 erkrankten 16 Kinder daran, dreimal mehr, als statistisch normal wäre. Trotz jahrzehntelangerm unabhängier Forschung, für die viele Millionen Euro ausgegeben wurden, konnte kein Zusammenhang festgestellt werden. Fakt ist auch, dass es solche Leukämie-Cluster ebenfalls in Regionen ohne Atomkraftwerk gibt, zum Beispiel bei Sittensen und bei Elmshorn.

Im Dezember 2007 wurde die Leukämie-These durch einen Bericht des Bundesamtes für Strahlenschutz als „nicht auszuschließen“ erneut in Erwägung gezogen. Doch die Autorin der Studie, Maria Blettner, Leiterin des Instituts für Biometrie an der Uni Mainz, wehrte sich gegen diese Interpretation. Sie sagte: Nach allem, was wir aus der Strahlenbiologie wissen, können die Leukämien nicht durch die Strahlenbelastung durch Kernkraftwerke ausgelöst worden sein.
Auch andere Experten melden sich zu Wort.
„Es ist nicht plausibel, dass ionisierende Strahlung im Normalbetrieb eines Atomkraftwerkes die Ursache der Leukämie ist“, erklärte Dr. Peter Kaatsch, der Leiter des deutschen Kinderkrebsregisters der Universität Mainz. Eine große Studie der Mainzer Universität hatte zwar rund um Krümmel eine auffällige Häufung an erkrankten Kindern ergeben, doch woran das liegt, ist unklar. In 19 Jahren sind 16 Kinder (unter 15 Jahren) an dem Blutkrebs erkrankt. Theoretisch hätten es nur fünf Fälle sein dürfen. Bundesweit erkranken statistisch betrachtet von 100.000 Kindern der Altersgruppe jährlich vier an Leukämie. „Generell findet man in der Nähe von Kernkraftwerken in Deutschland eine Erhöhung des Erkrankungsrisikos“, so Kaatsch. Einmalig ist für ihn allerdings, dass alle Häufungen irgendwann nachlassen – nur die in Krümmel tun es nicht. Hier gibt es immer wieder Jahre, in denen kein Leukämiefall aufgetreten ist, dann häufen sich Erkrankungen wieder. Der Mainzer Epidemiologe hofft, dass bundesweit, oder besser noch international, eine Studie gestartet wird, um Ursachenforschung für Leukämie-Erkrankungen bei Kindern zu klären. Kaatsch vermutet vor allem ein schwaches Immunsystem der betroffenen Kinder als Ursache einer Anfälligkeit für Leukämie. Die könnte durch verschiedene regionale Faktoren, etwa Pestizide oder elektromagnetische Strahlen ausgelöst sein. Der Arzt empfiehlt eine Immunforschung.


Das ist nicht plausibel. Die Strahlung aus kerntechnischen Anlagen ist um das 1000- bis 100.000-Fache geringer als die natürliche Strahlung, der wir ausgesetzt sind. Und sie ist viel kleiner als die Belastung durch Röntgen oder etwa beim Fliegen. Was hier passiert, ist billigste Propaganda. Es ist Panikmache aus ideologischen Gründen.
Einen Störfall in Krümmel, der von Atomkraftgegnern auch häufig als Ursache angeführt wird, sieht Kaatsch nicht. „Dann würden wir viel höhere Krankheitszahlen haben.“