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Montag, 9. März 2009

dickhead

Why are you being a dick head for?
Stop being a dick head.
Why are you being a dick head for?
You're just fucking up situations.

Why are you being a dick head for?
Stop being a dick head.
Why are you being a dick head for?
You're just fucking up situations.

Shiny floor, slippery feet,
Lights are dim, my eyes can't meet.
The reflection that turns my images,
Upside down so I can't see.

Think you know everything,
You really don't know nothing.
I wish that you were more intelligent,
So you could see that what you are doing is.
So shitty, to me.

Thirty five,
People couldn't count.
On two hands the amount of times you made me stop,
Stop and think why are you being such a dickhead for?

Stop being a dickhead,
Why you being a dickhead for?
You're just fucking up situations.
Why you being a dickhead for?
Stop being a dickhead,
Why you being a dickhead for?
You're just fucking up situations.

Stop, don't show, just have a think before you...
Will you, stop, now don't show, just have a think before you...
Will you stop, no don't show, just have a think before you...
And, stop, don't show, just have a think before you...

Cos my brain and my bones don't want to take, this anymore.
My brain and my bones don't want to take, this anymore.
My brain and my bones don't want to take, this anymore.
My brain and my bones don't want to take, this anymore, so,

Why you being a dickhead for?
Stop being a dickhead.
Why you being a dickhead for?
You're just fucking up situations.

Why you being a dickhead for?
Stop being a dickhead.
Why you being a dickhead for?
You're just fucking up situatione


- Kate Nash

Samstag, 7. März 2009

Milk

Gestern war ich in dem Film "Milk." Er handelt vom ersten offen schwulen Stadtrat in San Francisco, der nach nur wenigen Monaten Amtszeit ermordet wurde. In der Hauptrolle Sean Penn, der für die Rolle bekanntermaßen seinen inzwischen zweiten Oscar gewonnen hat. Ich habe "The Wrestler" mit dem unsagbar coolen Mikey Rourke noch nicht gesehen, doch ich bin der Meinung, dass Penn zwar wie immer hervorragend spielt, trotzdem aber fehlt für den begehrten Filmpreis etwas. Das Umwerfende, das fesselnde, das grandiose. All das, was Sean Penn in "Mystic River" gezeigt hat und dafür seinen ersten Oscar 2005 erhielt.
Trotzdem: Der Film ist gut. Er ist unerhaltsam und rührend. Er ist lustig und sehr ernst; vor allem aber ist er authentisch. Der Film zeigt Nichtschwulen vor allem aber Schwule, warum Homosexuelle heute rechtlich annähernd gleich sind. Für Partyschwule, die auf jeder Party zu einem anderen nach Hause gehen, sich Drinks ausgeben lassen, für die unpolitischen stupiden Schwulen, die nichts von Milk und Co wissen, ist dieser Film sogar eine Art Lehrfilm. Das Leben ist nun mal nicht wie Queer as Folk, das war es nie und wird es niemals sein. Das Leben ist Milk - auch heute noch. Ein Blick in den Iran oder Kuba genügt.
Die wichtigste Botschaft, die der Film sendet, ist gewissermaßen das Elementarste gegen Schwulenhass. Gegen Ressentiments und Vorurteile: Das Outiung. Wenn jeder einen Schwulen kennt, und weiß, dass er schwul (oder lesbisch) ist, nur dann werden sie ihre Vorbehalte verlieren, nur dann werden die Menschen Homosexualität als etwas normales ansehen. Und in diesem Punkt sind wir hier in Europa, in den USA, im Westen viel weiter. Es zeigt einmal mehr, dass unser Wertesystem schlicht das bessere ist.

Freitag, 6. März 2009

ich spüre es nicht

Ich weiß, dass es surreal ist.
Ich weiß es, scheiße.
Aber was ändert es?
Die Gefühle sind da;
gar nicht surreal.
Sondern leibhaftig,
real und so nah.
Auch wenn ich weiß,
Ich habe Angst
und ich weiß,
dass es unbegründet ist
zumindest unwahrscheinlich.
Doch das interessiert nicht.
Ich weiß es,
dass wenn ich die Augen schließe -
dass mir nichts passieren kann.
Ich weiß es,
dass ein Krankenwagen,
der mir entgegen kommt,
nicht bedeutet, dass es mich betrifft.
Ich weiß es - doch ich spüre es nicht.

Mittwoch, 4. März 2009

Neulich im Studi

Aus einem Forum
Ich verstehe nicht, warum die Arbeiter die Schäffler Tante so anhimmeln. Die Frau hat mit einem waghalsigen Coup mehr als 100.000 Arbeitsplätze ihres Familienimperiums in Gefahr gebracht. Würde mein Klinikchef sich entschließen, die weit aus größere Uniklinik zuübernehmen und er aufgrund des Deals Monate später am Ende am Rande der Insolvenz stände, würde ich einen Teufel tun, und ihm dafür danken. Ich würde gegen ihn demonstrieren, nicht für ihn. Übrigens auch dann nicht, wenn er mit seinem Jaguar vorfährt und nen Hugo Boss Anzug anhat.

Dienstag, 3. März 2009

Sekundenschlaf

Nur eine Sekunde, kann ein Leben
in Grund und Boden stampfen.
Und das eines anderen ebeneso.
Eine Sekunde kann
einen Mensche so sehr erschüttern,
dass er daran zu Grunde gehen wird.
Die Frage ist nur,
wann und wie.
"Aber er ist doch alles für mich",
sagte sie und ich glaubte es.
"Was mach ich wenn er nicht mehr da ist?"
Ich habe keinen Schimmer, dachte ich.
Keine Phrasen,
nur bitte keine Phrasen, dachte ich.
Wie man nichts ändern kann,
und trotzdem etwas bewegt.
Wie man nichts tut,
und sich trotzdem etwas tut.
Wie man dann doch nichts machen kann.
Weil niemand etwas machen kann.
Und doch beten sie weiter
den blinden Uhrmacher an.
Leben ist zu gut,
um es zu verschwenden
doch für manche zu heftig,
um es zu leben.
Nur eine Sekunde
und alles ist neu.
Alles ist anders und
alles scheint schlimm.
Ich wünsche niemandem
solche Sekunden.

Montag, 2. März 2009

Searching for Paul Wolfowitz

Wenn die neue Außenpolitik der USA wirklich so ist, wie sie Frau Clinton bei ihrem besuch in China präsentierte, dann halte ich diese für wenig wünschenswert. "Das Verhältnis zu Peking darf durch Streitfragen wie Tibet, Taiwan und die Achtung der Menschenrechte nicht beeinträchtig werden." Stattdessen war die Gute um chinesische Kredite für die USA. Was für ein Armutszeugnis. Als nächtes wird man wohl mit dem Iran sprechen, weil der Wunsch, Israel von der Landkarte zu tilgen, das Verhältnis zu den USA nicht beeinträchtigen sollte. So lange das Öl fließt, versteht sich. Ich bezweifle, dass das das neue Niveau eines so großartigen Land wie die USA ist. Frank Walter hingegen würde der Kuschelkurs zu Peking gefallen.
Da lobe ich mir doch die Neocons mit einem einfachen, aber konsequentem Weltbild. Wir sind die Guten, ihr die Bösen, weil unser Kulturkreis so viel entwickelter ist, als eurer.

Sonntag, 1. März 2009

Die FAZ über Opel

Die FAZ ist eine sehr solide Tageszeitung. Als mein Internet mehr als 4 Monate ausfiehl, habe ich mir ein solches Abo geleistet. 18 Euro im Monat für Auszubildende. DAs kann sich sehen lassen.
Aber auch das Online Portal FAZ.NET kann sich sehen lassen. Und gerade eben habe ich einen wirklich guten Kommentar gelesen; einen Kommentar, den ich nicht hätte besser forumulieren können. Es geht um Opel.
http://www.faz.net/s/Rub1C361F33FC404444A08B1CFAE205D3E4/Doc~EF7861CC47932416FB4FD5A83529C0B93~ATpl~Ecommon~Scontent.html

Die Wortwahl ist befremdlich. Dass GM bereit ist, Anteile abzugeben, klingt wie eine freiwillige Großtat, als stünden Investoren Schlange, um Opelanteile zu kaufen. Das ist Unsinn. Opel steht schlecht da, GM Europa machte im vergangenen Jahr 2,8 Milliarden Verlust, und das wird sich so bald nicht ändern. Schlicht größenwahnsinnig ist die Aussage, dass Opel 3,3 Milliarden vom Staat "braucht". Sollte Opel nicht um 3,3 Milliarden bitten? Nein, das Unternehmen fordert sie ein, als hätte jede Firma einen Anspruch auf Staatsgeld, wenn es mit dem Geschäft gerade nicht so läuft. Der Auftritt der Retter ist ein Akt der Erpresser. Und alle schauen zu.